WM in Altenberg

Deutsche Bob-Frauen vor Dreifach-Erfolg

SID
Freitag, 15.02.2008 | 18:16 Uhr
Bob, Frauen, Deutschland
© DPA
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Altenberg - Die deutschen Bobpilotinnen stehen bei der Heim-Weltmeisterschaft in Altenberg vor einem Dreifach-Erfolg. Zur Halbzeit der Zweierbob-Konkurrenz lag Olympiasiegerin und Titelverteidigerin Sandra Kiriasis aus Winterberg nach zwei Laufbestzeiten auf Goldkurs.

In 1:55,06 Minuten hat sie vor den beiden Finalläufen 8/100 Sekunden Vorsprung vor Lokalmatadorin Cathleen Martini aus Oberbärenburg. Die Oberhoferin Claudia Schramm liegt in 1:55,51 Minuten auf Rang drei und hat vor der viertplatzierten Shauna Rohbock aus den USA bereits eine halbe Sekunde Vorsprung.

Topfavoritin Kiriasis, die unweit der Bahn in Geising geboren wurde, fuhr mit Anschieberin Romy Logsch aus Leipzig einen soliden, aber keinen optimalen ersten Lauf. "Ausfahrt 14 war nicht sauber", sagte die 33-Jährige und war nach dem zweiten Durchgang sogar etwas ratlos: "Es waren keine perfekten Läufe. Ich bin unzufrieden, normalerweise dürfte ich nicht in Führung liegen. Morgen kann alles passieren", sagte die Winterbergerin leicht enttäuscht.

Vorfreude auf das Finale

Aber auch Martini haderte mit kleinen Fehlern im 17 Kurven umfassenden Eislabyrinth: "Den Start hätte ich mir besser vorgestellt, da waren wir in diesem Jahr schon klar besser", sagte die WM-Zweite aus dem Vorjahr, die bei den deutschen Titelkämpfen im Januar noch eineinhalb Sekunden Rückstand auf Kiriasis hatte.

"Jetzt greifen wir noch mal voll an", betonte Martini. Moralische Unterstützung bekam sie von ihrer Anschieberin Janine Tischer: "Mit einem sauberen Lauf hätten wir sogar in Führung gehen können. Daher freuen wir uns aufs Finale."

Schwere Patzer am laufenden Band

Da sich die mitfavorisierte Olympia-Vierte von 2006, Helen Upperton aus Kanada, gleich ein halbes Dutzend schwere Patzer auf der anspruchsvollen Piste im Kohlgrund leistete und auch die WM-Dritte von 2007, Shauna Rohbock, Probleme offenbarte, nutzte Claudia Schramm mit Anschieberin Nicole Herschmann die Gunst der Stunde.

"Ich bin erstmal zufrieden, doch wir wollen den Tag nicht vor dem Abend loben. In vier Läufen kann auf dieser Bahn noch viel passieren", sagte die Thüringerin.

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