Biathlon

Björndalen die Show gestohlen

SID
Samstag, 29.12.2007 | 20:36 Uhr
Biathlon, Schalke, Björndalen
© DPA
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Gelsenkirchen - Dimitri Jarotschenko riss schon vor der Ziellinie die Arme in die Höhe und genoss die Ovationen des Publikums. Gemeinsam mit seiner Partnerin Jekaterina Jouriewa konnte der russische Biathlet die 6. Auflage der World Team Challenge in Gelsenkirchen für sich entscheiden.

Vor 49.000 Zuschauern in der Veltins-Arena und mit einer Siegerzeit von 1:03,48 Stunden verwiesen sie Titelverteidiger Ole Einer Björndalen mit seiner Partnerin Tora Berger (31,6 Sekunden Rückstand) auf Platz zwei und sicherten sich bei der Show-Veranstaltung eine Prämie von 24.000 Euro.

Anne Preußler (Altenberg) und Michael Greis (Nesselwang) schafften als Dritte einen Prestige-Erfolg. "Das ist ein echtes Highlight meiner Karriere", sagte Preußler, die als Ersatz für die grippekranke Olympiasiegerin Martina Glagow kurzfristig nachnominiert wurde und an der Seite von Greis eine beachtenswerte Leistung zeigte.

Pure Gänsehaut 

"Das Christkind hat mir eine ruhige Hand gegeben, dieses Event konnten wir richtig genießen", meinte Greis, der einen Rückstand von 45,2 Sekunden auf das Siegerteam hatte.

Das Publikum sorgte mit dem Startschuss für eine prächtige Stimmung in der Arena. "Wenn du durch den Tunnel kommst und die Zuschauer zum ersten Mal richtig wahrnimmst, sorgt das für pure Gänsehaut", sagte die deutsche Ausnahme-Biathletin Kati Wilhelm (Zella-Mehlis), die mit ihrem Partner Michael Rösch (Altenberg) allerdings nur den fünften Platz erreichte.

Zu viele Fehlschüsse bei den Deutschen

Die Biathleten mussten sich bei dem mit 128.000 Euro dotierten Event auf insgesamt 18 Runden über jeweils 1279 Meter beweisen. Nach einem Massenstart hatten sich Jouriewa und Jarotschenko zur Pause mit einem geringen Vorsprung auf Solveig Rogstad und Halvard Hanevold aus Norwegen die Führung erarbeitet. Der zweite Durchgang wurde als Verfolgungsrennen gestartet.

Die insgesamt fünf deutschen Teams leisteten sich viele Fehlschüsse und liefen zunächst nur hinterher. Das russische Paar baute indes seinen Vorsprung konstant aus und musste auch Björndalen, dessen Partnerin Berger am Schießstand mehrfach patzte, nicht fürchten. Greis und Preußler, die nach dem ersten Durchgang nur Elfte waren, starteten indes eine beeindruckende Aufholjagd und wurden mit einem Podestplatz belohnt. Weltcup-Punkte wurden in Gelsenkirchen nicht vergeben.

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