Bob

Lange bei Weltcup sieglos - Florschütz jubelt

SID
Sonntag, 09.12.2007 | 11:12 Uhr
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Park City/Leipzig - Der siegverwöhnte Andre Lange hat ausgerechnet an der Stätte seines ersten Bob-Olympiasieges gleich zweimal seine Meister gefunden. Beim Weltcup auf der Olympia-Bahn von 2002 in Park City (USA) war Lokalmatador Steven Holcomb mit beiden Schlitten nicht zu schlagen.

Zwar konnte der dreimalige Olympiasieger aus Oberhof das Duell im Viererbob eng gestalten und hatte am Ende mit nur 9/100 Sekunden als Zweiter das Nachsehen. Doch zuvor im kleinen Schlitten verpasste der Weltmeister mit Anschieber Kevin Kuske als Vierter sogar das Podium. Holcomb feierte im US-Bundesstaat Utah bei der zweiten Weltcup-Station der Saison seine Siege zwei und drei und führt nun beide Gesamtwertungen vor Lange an.

Dafür sprang ein anderer deutscher Bobpilot in die Bresche: Thomas Florschütz aus Riesa kam mit Mirko Pätzold hinter Holcomb auf Platz zwei. "Ich bin sprachlos. Ich bin zum ersten Mal in Amerika und hatte nur sechs Trainingsläufe", meinte der gebürtige Thüringer Florschütz. Sein Trainer Gerd Leopold war auch nach dem zehnten Platz im Viererbob mächtig stolz: "Das zeigt sein großes Potenzial für Olympia 2010. Die Grundlage ist eine sehr gute Athletik, immerhin hatten wir im Zweierbob die zweitstärksten Startzeiten hinter Lange."

Leise Kritik vom Bundestrainer

Lange reagierte nach dem Dämpfer und der Niederlage gegen Bob Deutschland II am Vortag gelassen. "Das ist mir völlig schnuppe. Mein Ziel ist nur die WM in Altenberg und im Hinblick darauf sind solche Ergebnisse wichtig. Bedenklich wird es nur, wenn es diese Reihenfolge bei der WM geben würde", betonte er.

Etwas angefressen nach dem Vierer-Wettbewerb reagierte hingegen der deutsche Cheftrainer. "Die Amerikaner haben ihren Heimvorteil bei der fairen Behandlung der Gegner gnadenlos ausgenutzt", meinte Raimund Bethge in Anspielung auf den starken Schneefall und der Bearbeitung der Olympia-Piste von 2002. Insgesamt zeigte er sich jedoch zufrieden: "Die Leistungen sind konstant. Es ist aber alles sehr eng beisammen, da wird jeder kleine Fehler sofort bestraft." Enttäuschend aus deutscher Sicht war nur der 22. Platz von Karl Angerer aus Königssee im Viererbob, nachdem er zuvor im kleinen Gefährt Achter geworden war.

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