St. Pierre dominiert enttäuschenden Diaz

Von Oliver Copp
Sonntag, 17.03.2013 | 14:41 Uhr
Georges St. Pierre (r.) behielt seinen Titel gegen Nick Diaz
© ufc
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Im Vorfeld von UFC 158 waren die Emotionen zwischen UFC Weltergewichtsmeister Georges St. Pierre und seinem respektlosen Herausforderer Nick Diaz enorm hochgekocht. Das versprach einen actiongeladenen Kampf, der im Octagon allerdings nicht an das anknüpfen konnte, was der verbale Schlagabtausch versprochen hatte.

Georges St. Pierre hatte für UFC 158: St. Pierre vs. Diaz in Montreal eine Zerstörung angekündigt. Während es ihm nicht gelang, dort den Worten Taten folgen zu lassen, zeigte er nichtsdestotrotz eine dominante Leistung gegen einen streckenweise überforderten Nick Diaz. Nachdem sich St. Pierre den einstimmigen Punktsieg mit 50-45 Punkten abgeholt hatte, machte Diaz Andeutungen, er wolle über einen Rücktritt nachdenken.

Nach wenigen Sekunden der ersten Runde zog St. Pierre einen Takedown durch und dominierte Diaz am Boden nach Belieben, meist aus dem Back Mount. Auch in Runde zwei änderte sich daran zunächst wenig, bis Diaz mit 56 Sekunden verbleibender Rundenzeit wieder auf die Beine kam. GSP und Diaz gingen den Rest der Runde in einen Schlagabtausch.

In der dritten Runde wendete sich das Blatt. Ob es an St. Pierres schleichender Erschöpfung lag oder Diaz besser in den Kampf kam - die Mehrheit der Takedownversuche gelang es ihm abzuwehren. GSP traf Diaz mit einer eingesprungenen Rechten, Diaz revanchierte sich mit einer Serie harter Schläge. St. Pierre zog ihn mit 42 Sekunden verbleibender Rundenzeit wieder auf die Matte, um Diaz den Lauf zu nehmen.

Kaum Durchkommen für Diaz

Die ersten drei Minuten der vierten Runde verliefen im Striking sehr ausgeglichen. Für jeden Treffer, den Diaz ins Ziel brachte, landete der Weltmeister einen eigenen. Diaz gelang es, drei Takedowns zu verhindern, bis St. Pierre bei 2:06 Minuten verbleibender Rundenzeit auf die Uhr blickte und zum Takedown ansetzte.

Er dominierte Diaz den Rest der Runde durch Grappling, wobei der Kalifornier mit einem Kimuraversuch kurzzeitig wenigstens etwas Gefahr ausstrahlte.

In der letzten Runde tauschten die Kontrahenten zunächst im Clinch Kniestöße zu den Rippen aus. Diaz rutschte nach zwei Minuten beim Versuch eines Headkicks aus und fiel zu Boden. St. Pierre schlug daraus Kapital, eroberte den Back Mount und schlug wiederholt auf Diaz ein.

Auch Kniestöße in die Seite konnte er wiederholt anbringen. Eine Minute später gelang es Diaz, vom Boden aufzustehen. Er konnte im Stand jedoch nicht viel ausrichten und fand sich nach 4:21 Minuten ein letztes Mal auf dem Boden wieder, wo die Runde und damit der Kampf endete.

Hendricks bezwingt Condit

Johny Hendricks sicherte sich im Kampf des Abends einen einstimmigen Punktsieg gegen Carlos Condit und damit eine Chance auf die Weltmeisterschaft im Weltergewicht.

Die erste Runde war großartig. Hendricks ging sofort auf Condit los und traf ihn mehrere Male hart mit der Linken. Als es aussah, als hätte er Condit in ernsten Schwierigkeiten, tauchte dieser ab und war erst einmal weg. Hendricks gelangen mehrere Takedowns, aus denen er aber nichts weiter machen konnte. Condit traf im Gegenzug mit einem Headkick. Die Runde endete mit einem schnellen Schlagabtausch der beiden Kontrahenten.

Die zweite Runde ging genau so weiter, wie die erste aufgehört hatte: Hendricks versuchte weiter, mit wilden Schwingern zu punkten, während Condit seine Attacken punktgenau setzte. Er erwischte Hendricks mit einer Rechten, die ihn einige Schritte nach hinten trieb.

Auch einige Flying Knees gingen ins Ziel. Johny Hendricks revanchierte sich mit Takedowns gegen den früheren Weltmeisterschaftsherausforderer.

Gebrochene Hand bei Hendricks?

Auch in der dritten und letzten Runde gehörten die Takedowns Johny Hendricks. Condit übernahm dafür im Striking die Oberhand und klingelte seinen Gegner mit 1:30 Minuten verbleibender Kampfzeit mit einer Rechten an.

Hendricks tat alles, um Condit so lang wie möglich am Boden zu halten - vermutlich dem hohen Tempo des Kampfes geschuldet, aber Condit fand immer wieder einen Weg zurück auf die Beine.

Die letzten zehn Sekunden verbrachten beide im Clinch und im Schlagabtausch. Hendricks gab nach dem Kampf im Interview an, dass er sich in der Hitze des Gefechts wohl die linke Hand gebrochen hatte.

Ellenberger knockt Marquardt aus

Jake Ellenberger schlug Nate Marquardt nach exakt drei Minuten der ersten Runde k.o. Bereits nach einer Minute gelang es Ellenberger, Marquardt mit einer Rechten anzuklingeln und in den Rückwärtsgang zu schicken. Eine Links-Rechts-Kombination schickte Marquardt schließlich zu Boden, wo Ellenberger mit mehreren harten Rechten zum Kopf nachsetzte, bis der Ringrichter den Kampf abbrach.

Chris Camozzi bekam mit 29-28, 29-28 und 28-29 einen geteilten Punktsieg gegen Nick Ring zugesprochen. Beide blieben über fünfzehn Minuten aktiv und versuchten im Striking einiges, aber es kam wenig dabei heraus. Ergebnis war ein wenig ansehnlicher Fight über drei Runden. Nach zwei Punktniederlagen in seinen letzten drei Kämpfen wird Ring angesichts seines streckenweise drögen Kampfstils um seinen Verbleib in der UFC bangen müssen.

Im ersten Kampf der Hauptkarte gewann Mike Ricci einstimmig mit 30-27 Punkten gegen Colin "Freakshow" Fletcher. Über weite Strecken geschah wenig - beide müssen noch viel an sich arbeiten, wenn sie als UFC-Kämpfer ernst genommen werden wollen.

Einstimmiger Punktsieg für Cote

Patrick Cote holte sich im Hauptkampf des Vorprogramms einen einstimmigen Punktsieg gegen Bobby Voelker, der sich viel besser verkaufte als im Vorfeld erwartet.

Als Ringsprecher Bruce Buffer das Ergebnis verkündete, war großes Zittern angesagt, da Voelker so zur Hälfte des Kampfes das Ruder übernommen hatte und gegen Ende immer dominanter wurde. Gereicht mag es nicht haben, aber er hat eine Leistung abgegeben, mit der er sich für ein weiteres Engagement in der UFC empfohlen hat.

Darren Elkins besiegte Antonio Carvalho nach 3:06 Minuten der ersten Runde durch technischen Knockout. Ringrichter Yves Lavigne schien den Kampf möglicherweise zu früh gestoppt zu haben, denn Carvalho war nach dem Niederschlag sofort wieder auf den Beinen und protestierte gegen die Entscheidung.

Newcomer beeindruckt

UFC-Newcomer Jordan Mein beeindruckte mit einem Sieg durch technischen Knockout nach 4:42 Minuten der ersten Runde gegen den Veteranen Dan Miller.

John Makdessi gewann einstimmig nach Punkten gegen Daron Cruickshank. Rick Story setzte sich nach 3:05 Minuten der ersten Runde durch technischen Knockout gegen Quinn Mulhern durch.

TJ Dillashaw schlug den Japaner Issei Tamura nach 26 Sekunden der zweiten Runde mit einem Knie zum Kopf k.o. Im Eröffnungskampf bezwang George Roop Reuben Duran mit 30-27, 29-28 und 29-28 einstimmig nach Punkten.

Alle UFC-Champions im Überblick

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