Petkovic will als Ersatzspielerin zum Masters

SID
Dienstag, 11.10.2011 | 16:57 Uhr
Andrea Petkovic unterlag zuletzt im Finale des WTA-Tuniers in Peking Agnieszka Radwanska
© Getty

Trotz ihrer Knieverletzung wird Andrea Petkovic ihre Saison nicht vorzeitig beenden und will unbedingt als Ersatzspielerin zum WTA-Masters in Istanbul (25. bis 30. Oktober) reisen.

"Es ist immer ein Spiel mit dem Feuer, das ich gerade betreibe. Aber ich bin sehr dickköpfig, ich lasse mich nicht gerne belehren", sagte die Weltranglistenneunte am Dienstag bei einer Veranstaltung in Linz.

Bei ihrer Finalniederlage am Sonntag in Peking gegen die Polin Agnieszka Radwanska (5:7, 6:0, 4:6) war Petkovic im ersten Satz erneut das seit längerem lädierte Knie weggeknickt. "Der innere Meniskus ist ganz, aber es ist ein Riss drin. Dadurch habe ich eine Schwellung, und die Kapsel bereitet Schmerzen", meinte die Darmstädterin, die wegen der Blessur ihre Teilnahme am seit Montag laufenden Turnier in Linz abgesagt hatte.

US Open trotz Verletzung gespielt

Petkovic hatte bereits die US Open Ende August gegen den Rat ihres Teams und der Familie trotz des Meniskuseinrisses bestritten. Am Montag hatte erneut Fed-Cup-Teamchefin Barbara Rittner ihre Sorge um ihre Vorzeigeathletin geäußert: "Es ist eine Stärke von Andy, dass sie mit dem Kopf durch die Wand will. Ich hoffe, diese Stärke wird in diesem Fall nicht zu einer Schwäche", hatte die 38-Jährige geäußert.

Petkovic hat die Qualifikation für das WTA-Saisonfinale der besten acht Spielerinnen am Bosporus zwar verpasst. Der Platz als Ersatzspielerin ist der 24-Jährigen bei der mit 4,9 Millionen Dollar dotierten Veranstaltung aber bereits sicher. Falls sich noch jemand verletzt, würde "Petko" für einen Einsatz bereitstehen. "Es wäre eine große Ehre, wenn ich spielen dürfte."

Auch die Olympischen Spiele 2012 in London hat die Hessin bereits im Hinterkopf. "Ich will auf jeden Fall alle Bewerbe spielen, also Einzel, Doppel und Mixed und hoffentlich eine Medaille holen."

Wunschpartner für das Mixed ist Tommy Haas: "Ich habe ihn immer sehr gern gehabt und bewundert, obwohl ich ihn persönlich gar nicht so gut kenne. Bei ihm hat mich immer beeindruckt, was für eine harter Arbeiter und Kämpfer er war", verriet Petkovic.

Die aktuelle WTA-Weltrangliste

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