Schwimmen

FINA gibt Entwarnung

SID
Die Wasserqualität an der Copacabana sorgt im Vorfeld der Spiele ganz schön für Aufsehen
© getty

Der Schwimm-Weltverband FINA hat mit Blick auf die Olympischen Sommerspiele 2016 bezüglich der Wasserqualität an Rios berühmter Copacabana Entwarnung gegeben.

"26 Tage nach Ende des Testwettkampfes stellen wir fest, dass in der Folge keine gesundheitlichen Schäden bei den Athleten festgestellt wurden", heißt es in einer offiziellen Mitteilung nach Abschluss der Langstreckenwettbewerbe.

Das Fazit der FINA lautete: "Das Wasser an der Copacabana war während der Testwettbewerbe sicher." Am 22. und 23. August hatten Langstreckenschwimmer aus 50 Ländern, darunter auch Deutschland, teilgenommen. Der Weltverband betonte, dass man auch künftig die Situation genauestens beobachten werde.

Die Lage im olympischen Segelrevier sieht dagegen völlig anders aus. Auch deutsche Athleten hatten über die Zustände in der Guanabara Bay geklagt. 49er-Steuermann Erik Heil erklärte: "Jeder sträubt sich vor dem Wasser. Überall, wo eine offene Stelle am Fuß, am Bein oder an der Hand ist, entsteht direkt eine Entzündung." Rios Organisationskomitee wies die Vorwürfe jedoch zurück.

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