Schwimm-WM

Wasserspringer weiter ohne Medaille

SID
Mittwoch, 29.07.2015 | 20:34 Uhr
Hausding (l.) wartet nach wie vor auf eine Medaille
© getty
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Die Wasserspringer fliegen weiter deutlich am Podest vorbei, Paul Biedermann schwimmt sich für seine letzte WM ein, und das Freiwasser-Team greift auch ohne Rekordweltmeister Thomas Lurz nach der dritten Medaille. Noch immer auf ihr erstes Edelmetall warten nach dem achten Finale in der Sprunghalle von Kasan Patrick Hausding und Co.

Turm-Europameister Martin Wolfram und die EM-Dritte Tina Punzel enttäuschten bei der WM-Premiere des Teamspringens als Elfte.

Dem Duo aus Dresden fehlten 76,45 Punkte zu Bronze - eine ganze Sprungwertung. Punzel verpatzte den Zweieinhalbfach-Rückwärtssalto im zweiten Durchgang völlig, aber auch der Olympiaachte Wolfram blieb beim Sieg der Briten Thomas Dailey/Rebecca Gallantree unter seinen Möglichkeiten.

"Ich musste mich der Nervosität geschlagen geben", gab der 23-Jährige zu. Die nächste Chance hat Vorspringer Hausding selbst, der am Donnerstag (8.30 Uhr MESZ) in die "Nervenschlacht" vom 3-m-Brett geht.

Eine Medaille fest im Blick hat nicht nur Schwimm-Weltrekordler Biedermann, der am Mittwochmorgen zum ersten Mal ins WM-Becken im umgebauten Fußballstadion von Rubin Kasan sprang. Auch die Freiwasser-Weltmeister greifen bei ihrer Titelverteidigung am Donnerstag (11.00 Uhr MESZ) in der Kasanka nach Edelmetall.

"Frau ist rennentscheidend"

"Wir sind alle motiviert, da noch mal was rauszuhauen", sagte Rob Muffels, Vizeweltmeister über fünf Kilometer, vor dem Teamrennen: "Ziel ist als Titelverteidiger natürlich die Medaille."

Der 20-Jährige muss die Rolle des zurückgetretenen Vorschwimmers Lurz einnehmen. Hinter Christian Reichert ist der Magdeburger das Bindeglied zu 5-km-Europameisterin Isabelle Härle. Beim WM-Sieg vor zwei Jahren im Hafen von Barcelona war die Essenerin Lurz' Füßen gefolgt. Der Rekordweltmeister drückt zu Hause in Würzburg die Daumen.

Härle, die am Dienstag als Siebte über zehn Kilometer ihr Olympia-Ticket löste, hat die wichtigste Aufgabe. "Die Frau ist rennentscheidend", erklärte Bundestrainer Stefan Lurz. An ihrem Tempo müssen sich die anderen orientieren.

Wasserspringer Hausding kämpft derweil nach zwei sechsten Plätzen in den Synchron-Disziplinen um seine letzte Chance auf eine Medaille und einen direkten Olympia-Quotenplatz. Im Einzelwettbewerb vom 3-m-Brett erwartet Bundestrainer Lutz Buschkow aufgrund von 62 Startern "eine Nervenschlacht", bei der Hausding konzentrierter auftreten muss als bisher. "Wir haben natürlich eine lange Saison mit Verletzungen hinter uns, aber das soll keine Ausrede sein", sagte der Rekordeuropameister.

Biedermann macht sich fit

Turmspringerin Maria Kurjo, die bei einem Trainingssprung vor drei Wochen mit dem Kopf gegen die Plattform geknallt war, verpasste unterdessen das Halbfinale. Die Berlinerin teilte sich den 24. Platz mit der 14 Jahre alten WM-Debütantin Elena Wassen.

Locker und entspannt begann für Biedermann das Einschwimmen für die letzte Bahn seiner Karriere. Nach dem ersten Training in der Kasan Arena schwärmte der Doppel-Weltmeister von 2009 vom besonderen Ambiente: "Es ist eine sehr schöne Atmosphäre. Der Pool ist sehr gut, das Drumherum stimmt."

15.000 Zuschauer werden ab Sonntag den vorletzten großen Auftritt des 28-Jährigen erleben. In einem Jahr in Rio de Janeiro endet unter den olympischen Ringen die Karriere des bislang letzten deutschen Schwimm-Weltmeisters. "Ich genieße diese Zeit. Ich weiß, dass sie sehr beschränkt ist", sagte Biedermann.

Bei seiner fünften und letzten WM zählt Biedermann nach seiner Zwangspause vor zwei Jahren in Barcelona wieder zu den Favoriten über 200 m Freistil. Seine 1:45,60 Minuten von der DM im April in Berlin stehen immer noch als weltbeste Zeit des Jahres zu Buche. Titelverteidiger und Doppel-Olympiasieger Yannick Agnel aus Frankreich fehlt ebenso wie der nach seiner Alkoholfahrt vom US-Verband ausgeschlossene Superstar Michael Phelps.

Ischtschenko alleinige Rekordweltmeisterin

Im Synchronschwimmen ist die Russin Natalia Ischtschenko wieder zur alleinigen Rekordweltmeisterin aufgestiegen.

Die dreimalige Olympiasiegerin gewann das Solo-Finale der Freien Kür mit 97,2333 Punkten und sicherte sich ihren insgesamt 18. WM-Titel. Teamkollegin Swetlana Romaschina, mit der Ischtschenko am Montag im Duett triumphiert hatte, steht aktuell bei 17 WM-Goldmedaillen.

Silber ging im Solo-Finale, für das sich die deutsche Meisterin Marlene Bojer als 17. des Vorkampfs nicht qualifizieren konnte, an die Chinesin Huang Xuechen. Rang drei belegte die Spanierin Ona Carbonell.

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