Freitag, 11.10.2013

Im Zuge des Neuanfangs im Radsport

UCI-Chef Cookson kontaktiert WADA

Der neue Präsident des Radsport-Weltverbandes UCI, Brian Cookson, plant im Zuge des angekündigten Neuanfangs im Radsport einen intensiven Dialog mit der Welt-Anti-Doping-Agentur.

Brian Cookson beerbte im September den umstrittenen Pat McQuad als Präsident der UCI
© getty
Brian Cookson beerbte im September den umstrittenen Pat McQuad als Präsident der UCI

"Wir haben damit begonnen, auch in Hinblick einer unabhängigen Untersuchung der UCI-Vergangenheit mit der WADA zusammenzuarbeiten", sagte Cookson. Auch mit anderen wichtigen Behörden wie der US-Antidoping-Agentur USADA, die Lance Armstrong zu Fall gebracht hatte, sei die UCI in Kontakt getreten.

Teils für Verwunderung sorgte Cookson mit der Berufung des früheren Anwalts des spanischen Dopingsünders Alberto Contador ins UCI-Gremium externer Rechtsberater. Der Schweizer Antonio Rigozzi ersetzt den Belgier Philippe Verbiest. Dieser hatte in dem wegen Clenbuterol-Dopings mit einer Sperre beendeten Fall Contador die UCI vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS gegen den ehemaligen Tour-Gewinner und Rigozzi vertreten.

Cookson, der Ende September den umstrittenen Iren Pat McQuaid nach einer Kampfabstimmung als UCI-Chef abgelöst hatte, ordnet die UCI auch im hauptamtlichen Bereich neu. So trennte sich der Verband nach etwas mehr als zwei Jahren von seinem bisherigen Generaldirektor Christophe Hubschmid, ohne jedoch einen Nachfolger für den Schweizer zu benennen.

Die Wahl Cooksons sollte als Signal des Neuanfangs im Radsport verstanden werden. "Wir sind mit dem Mandat des Wandels ausgestattet", hatte der neue UCI-Präsident seine Kür kommentiert.


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