Fuentes wollte Sportler schützen

SID
Donnerstag, 04.04.2013 | 13:11 Uhr
"Dopingarzt" Eufemiano Fuentes bezeichnet seine Methoden als therapeutisches Doping
© getty
Advertisement
World Championship Boxing
Jeff Horn vs Gary Corcoran
Basketball Champions League
Yenisey -
Oldenburg
Basketball Champions League
PAOK -
Ludwigsburg
Basketball Champions League
Bayreuth -
Rosa Radom
NBA
Thunder @ Pacers
William Hill World Championship
World Darts Championship: Tag 1
European Challenge Cup
Pau -
Agen
NBA
Lakers @ Cavaliers
NHL
Penguins @ Golden Knights
William Hill World Championship
World Darts Championship: Tag 2
European Rugby Champions Cup
Ulster -
Harlequins
NBA
Spurs @ Rockets
BSL
Besiktas -
Galatasaray
William Hill World Championship
World Darts Championship: Tag 3 -
Session 1
William Hill World Championship
World Darts Championship: Tag 3 -
Session 2
NHL
Canadiens @ Senators
NBA
Jazz @ Cavaliers
World Championship Boxing
Billy Joe Saunders vs David Lemieux
Liga ACB
Barcelona -
Gran Canaria
William Hill World Championship
World Darts Championship: Tag 4 -
Session 1
European Rugby Champions Cup
Wasps -
La Rochelle
European Challenge Cup
Cardiff -
Sale
ACB
Obradoiro -
Real Madrid
William Hill World Championship
World Darts Championship: Tag 4 -
Session 2
NBA
Kings @ Raptors
NHL
Blues @ Jets
William Hill World Championship
World Darts Championship: Tag 5
NHL
Kings @ Flyers
NBA
Warriors @ Lakers
Basketball Champions League
Ludwigsburg -
Teneriffa
Basketball Champions League
Bonn -
Zielona Gora
NHL
Hurricanes @ Maple Leafs
William Hill World Championship
World Darts Championship: Tag 6
NBA
Cavaliers @ Bucks
Basketball Champions League
Oldenburg -
Sassari
William Hill World Championship
World Darts Championship: Tag 7
Basketball Champions League
Straßburg -
Bayreuth
NBA
Lakers @ Rockets
William Hill World Championship
World Darts Championship: Tag 8
NBA
Celtics @ Knicks
William Hill World Championship
World Darts Championship: Tag 9 -
Session 1
William Hill World Championship
World Darts Championship: Tag 9 -
Session 2
Premiership
Warriors -
London Irish
NBA
Lakers @ Warriors
BSL
Darüssafaka -
Trabzonspor
William Hill World Championship
World Darts Championship: Tag 10 -
Session 1
NHL
Jets @ Islanders
Liga ACB
Fuenlabrada -
Teneriffa
William Hill World Championship
World Darts Championship: Tag 10 -
Session 2
Pro14
Connacht -
Ulster
NHL
Maple Leafs @ Rangers
NBA
Mavericks @ Hawks
Premiership
Leicester -
Saracens
NBA
76ers @ Knicks
NBA
Cavaliers @ Warriors
NBA
Wizards @ Celtics
Spengler Cup
Schweiz -
Riga
Spengler Cup
Kanada -
Mountfield

Der spanische Mediziner Eufemiano Fuentes hat seine umstrittenen Praktiken verteidigt und sich gegen die Kritik an seiner Vorgehensweise zur Wehr gesetzt.

"Ich habe lediglich versucht, die Sportler vor den Schäden des Trainings und des dichten Wettkampfprogramms zu schützen", sagte Fuentes der Madrider Sportzeitung Marca.

Im ersten Interview des Sportmediziners mit einem Presseorgan betonte Fuentes zudem, die Gesundheit der Sportler niemals gefährdet zu haben.

"Deshalb könnte es sein, dass es möglicherweise sportliches Doping gewesen ist. Ich würde es aber eher als therapeutisches Doping bezeichnen, also als einen Gebrauch von Dopingsubstanzen mit einem therapeutischen Ziel: Größeren Schaden verhindern", erklärte Fuentes.

Keine Beziehung mehr zum Sport

Der Mediziner stellte zudem klar, dass "ich die Handynummern zahlreicher Athleten besitze. Ab 2006 habe ich aber keinerlei Beziehung mehr zum Sport gehabt."

Eine angebliche Kooperation mit der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) schloss Fuentes allerdings aufgrund seiner ärztlichen Schweigepflicht kategorisch aus. "Ich bin bereit, Infos auf wissenschaftlicher Ebene zu liefern", sagte Fuentes.

Die Liste seiner Kunden werde er allerdings nicht zur Verfügung stellen. "Das war ein Missverständnis", gab Fuentes zu verstehen. Seit mittlerweile mehr als zwei Monaten dauert der Prozess gegen ihn an. Mit einem Urteil um die "Operación Puerto" ist allerdings erst in den kommenden vier bis sechs Wochen zu rechnen.

Die Staatsanwaltschaft hatte für Fuentes, der wegen Gefährdung der öffentlichen Gesundheit angeklagt ist, eine Haftstrafe von zwei Jahren gefordert.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung