Radsport

Gerald Ciolek im Sprint geschlagen

SID
Gerald Ciolek wurde bei der Zieleinkunft der Tirreno-Adriatico Dritter
© getty

Gerald Ciolek hat den ersten Etappensieg bei der Fernfahrt Tirreno-Adriatico knapp verpasst. Der Kölner wurde über 232 Kilometer von San Vincenzo nach Indicatore im Sprint Dritter.

Radprofi Gerald Ciolek hat den ersten Etappensieg bei der Fernfahrt Tirreno-Adriatico nur knapp verpasst.

Der Kölner vom Team MTN-Qhubeka wurde auf dem zweiten Teilstück über 232 Kilometer von San Vincenzo nach Indicatore im Sprint hinter Matthew Goss aus Australien (Orica-Greenedge) und Manuel Belletti (Italien/AG2R) Dritter. Hinter Ciolek, früherer U23-Weltmeister, war der Rostocker André Greipel (Lotto) als Siebter zweitbester Deutscher.

Zeitfahr-Weltmeister Tony Martin (Quick Step) kam auf der verregneten Etappe mit dem Feld ins Ziel und rutschte in der Gesamtwertung auf den vierten Platz ab.

Cavendisch im blauen Trikot

Der Cottbuser hat drei Sekunden Rückstand auf seinen britischen Teamkollegen Mark Cavendish, der Tagesfünfter wurde und weiterhin das Blaue Trikot des Spitzenreiters trägt. Der belgische Rennstall Quick Step hatte zum Auftakt der 48. Auflage das Teamzeitfahren gewonnen. Am Freitag geht es mit der dritten Etappe von Indicatore nach Narni Scalo (198 km) weiter.

Das Traditionsrennen vom Tyrrhenischen Meer zur Adria ist ein wichtiger Gradmesser im Hinblick auf den Klassiker Mailand-San Remo (17. März). Am letzten Tag der Fernfahrt über mehr als 1000 Kilometer findet ein flaches Einzelzeitfahren (9,2 km) statt, das womöglich über den Gesamtsieg entscheiden wird.

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