Die Folgen der Doping-Affären

Radio Shack plant Ausstieg aus dem Radsport

SID
Dienstag, 19.03.2013 | 14:14 Uhr
Es sollte das Super-Team des Radsports werden, doch Radio Shack zieht sich nun zurück
© getty
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Das Team Radio Shack Leopard der deutschen Radprofis Jens Voigt, Andreas Klöden und Danilo Hondo steht möglicherweise vor einer ungewissen Zukunft.

Das amerikanische Elektronikunternehmen Radio Shack plant zum Saisonende nach Informationen der Sporttageszeitung "L'Equipe" den Ausstieg als Hauptsponsor. Das Team wollte diese Meldungen zunächst nicht kommentieren, bestätigte aber, dass der Vertrag mit Radio Shack Ende 2013 ausläuft.

Radio Shack war 2010 ins Radsport-Sponsoring eingestiegen, als der mittlerweile gestürzte Superstar Lance Armstrong noch zusammen mit Manager Johan Bruyneel die Mannschaft anführte. Bruyneel steht im Fall Armstrong weiterhin vor einer lebenslange Sperre und wartet auf eine Anhörung vor der US-Anti-Doping-Agentur USADA.

Doping-Affären und die Folgen

Nach der Saison 2011 hatte der Radio Shack-Rennstall mit der luxemburgischen Leopard-Equipe um die Brüder Andy und Frank Schleck fusioniert und galt fortan als neues Superteam des Radsports. Diese Erwartung wurde bis heute nicht erfüllt. Das texanische Unternehmen wolle sein Sponsoring künftig auf den asiatischen Markt konzentrieren, hieß es.

Radio Shack habe jedoch auch gravierende finanzielle Verluste zu beklagen und ziehe zudem die Konsequenzen aus dem Armstrong-Skandal und dem Dopingfall Frank Schleck. Schleck (32) war Ende Januar rückwirkend für ein Jahr gesperrt geworden, nachdem er im Juli 2012 bei der Tour de France positiv auf das Diuretikum Xipamid getestet worden war. Sein Bruder Andy (27) kämpft seit einem Sturz im Juni 2012 vergeblich um den Anschluss an die Weltelite.

Der Radrennstall hatte zu Saisonbeginn bereits den Rückzug des Titelsponsors Nissan zu verkraften, der zwar sein finanzielles Engagement aufrechterhielt, aber nicht mehr sichtbar mit dem Team in Verbindung gebracht werden wollte.

Der Radsport-Kalender 2013

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