Freitag, 21.09.2012

Britin Garner erneut Weltmeisterin

Deutsche Juniorinnen bei Rad-WM erfolglos

Die deutschen Juniorinnen haben bei den Rad-Weltmeisterschaften im niederländischen Valkenburg eine Medaille im Straßenrennen klar verpasst. Den Sieg holte sich wie im Vorjahr die Britin Lucy Garner.

Im niederländischen Valkenburg findet vom 15.09.-23.09. die UCI-Straßen-WM statt
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Im niederländischen Valkenburg findet vom 15.09.-23.09. die UCI-Straßen-WM statt

Corinna Lechner (Puch) kam als beste Starterin des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) nicht über den 27. Platz hinaus. Den Sieg holte sich nach 80,5 Kilometern wie im Vorjahr die Britin Lucy Garner, die im Massensprint Eline Gleditsch Brustad aus Norwegen und die Italienerin Anna Zita Maria Stricker auf die Plätze verwies.

Lechner, die im Zeitfahren den achten Platz belegt hatte, erreichte mit einem Rückstand von 18 Sekunden das Ziel. In der gleichen Gruppe war auch Madelaine Ortmüller (Buchenau) auf Platz 32 vertreten.

BDR bislang mit drei Medaillen

Damit muss der BDR auf seine vierte Medaille warten. In den Einzelzeitfahren hatte der BDR bei den Titelkämpfen in Valkenburg zweimal Gold durch Tony Martin (Cottbus) und Judith Arndt (Leipzig) sowie einmal Bronze durch Maximilian Schachmann (Berlin) bei den Junioren gewonnen.

Am Samstag wird die WM mit den Straßenrennen der U23-Männer, bei denen auch Erik Zabels Sohn Rick an den Start geht, und der Frauen fortgesetzt. Dabei bestreitet Arndt ihr letztes Rennen der Karriere. Bislang hat sie zehn WM-Medaillen (je dreimal Gold und Bronze sowie viermal Silber) auf der Straße geholt.

Höhepunkt bei der WM ist das Straßenrennen der Männer am Sonntag über 267 Kilometer. Dabei ruhen die deutschen Hoffnungen auf John Degenkolb, der mit der Referenz von fünf Etappensiegen bei der diesjährigen Spanien-Rundfahrt angereist ist. Vorher ermitteln noch die Junioren ihren neuen Weltmeister.

Der Radsport-Kalender 2012

Tony Martin - die deutsche Radsporthoffnung in Bildern
"Ich bin die Nummer eins!" Tony Martin ist am Gipfel angekommen. Bei der WM 2011 in Kopenhagen holte er sich den Sieg im Zeitfahren. Ein langer, harter Weg liegt hinter ihm
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"Ich bin die Nummer eins!" Tony Martin ist am Gipfel angekommen. Bei der WM 2011 in Kopenhagen holte er sich den Sieg im Zeitfahren. Ein langer, harter Weg liegt hinter ihm
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Tony Martins Profi-Karriere begann 2008 beim Team Columbia. Sein Abitur machte der gebürtige Cottbuser 2004 auf der Sportschule in Erfurt
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Tony Martins Profi-Karriere begann 2008 beim Team Columbia. Sein Abitur machte der gebürtige Cottbuser 2004 auf der Sportschule in Erfurt
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Teamchef Bob Stapleton (M.) hält viel vom ausgebildeten Polizeimeister. Bei der Tour 2009 unterstützte Martin Kapitän Michael Rogers (l.)
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Teamchef Bob Stapleton (M.) hält viel vom ausgebildeten Polizeimeister. Bei der Tour 2009 unterstützte Martin Kapitän Michael Rogers (l.)
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Bei seiner Tour-Premiere sorgte Martin für Aufsehen. Auf der 3. Etappe übernahm er die Führung in der Nachwuchswertung
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Bei seiner Tour-Premiere sorgte Martin für Aufsehen. Auf der 3. Etappe übernahm er die Führung in der Nachwuchswertung
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Zwölf Tage lang fuhr er im Weißen Trikot des besten Nachwuchsfahrers durch Frankreich - zumeist im Kreis seiner Teamkollegen
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Zwölf Tage lang fuhr er im Weißen Trikot des besten Nachwuchsfahrers durch Frankreich - zumeist im Kreis seiner Teamkollegen
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Und für das Team Columbia gab es noch mehr zu feiern: Der Brite Mark Cavendish (r.) gewann sechs Etappen und führte zwischenzeitlich die Sprintwertung an
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Erst kurz vor Paris musste Martin das Weiße Trikot wieder abgegen. Nach der 15. Etappe war Andy Schleck in der Gesamtwertung besser. Der Luxemburger wurde am Ende Zweiter
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Der persönliche Höhepunkt für Martin sollte aber noch folgen. Am vorletzten Tag kam er auf dem Mont Ventoux als Zweiter an - deutlich vor Lance Armstrong und Alberto Contador
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Der persönliche Höhepunkt für Martin sollte aber noch folgen. Am vorletzten Tag kam er auf dem Mont Ventoux als Zweiter an - deutlich vor Lance Armstrong und Alberto Contador
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Die größte Stärke von Martin ist der Kampf gegen die Uhr. Bei der WM 2009 im schweizerischen Mendrisio gewann er im Zeitfahren die Bronzemedaille
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Während der Tour 2010 blieb immer mal wieder Zeit für einen Plausch mit Landsmännern wie dem Milram-Kapitän Linus Gerdemann (r.)
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Während der Tour 2010 blieb immer mal wieder Zeit für einen Plausch mit Landsmännern wie dem Milram-Kapitän Linus Gerdemann (r.)
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Mark Cavendish (r.) weiß, bei wem er sich nach seinen Tour-Etappensiegen zu bedanken hat. Denn Martin gehört auch zu den Anfahrern für den Briten mit den schnellen Beinen
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Mark Cavendish (r.) weiß, bei wem er sich nach seinen Tour-Etappensiegen zu bedanken hat. Denn Martin gehört auch zu den Anfahrern für den Briten mit den schnellen Beinen
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Auch bei der Tour de France 2011 ein starkes Team: Mark Cavendish (l.) sicherte sich durch die Hilfe von Tony Martin das Grüne Trikot
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Auch bei der Tour de France 2011 ein starkes Team: Mark Cavendish (l.) sicherte sich durch die Hilfe von Tony Martin das Grüne Trikot
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Der Deutsche war bei der Tour 2011 ebenfalls erfolgreich. Er gewann das Einzelzeitfahren. Später konnte er diesen Erfolg bei der Vuelta 2011 wiederholen
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