Radsport

Vuelta-Sieger Valverde vorerst nicht im Sattel

SID
Freitag, 26.03.2010 | 15:30 Uhr
Alejandro Valverde soll Kunde von Dopingarzt Eufemiano Fuentes gewesen sein
© Getty
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Nach Berichten in spanischen Medien wird Alejandro Valverde vorerst nicht an den Start gehen. Sein Rennstall will vorher weitere Entwicklungen in seinem Dopingverfahren abwarten.

Der spanische Radrennstall Caisse d'Epargne hat das Rennprogramm des Vuelta-Siegers Alejandro Valverde nach der Bestätigung der zweijährigen Dopingsperre für Rennen in Italien durch den Internationalen Sportgerichtshof CAS offenbar auf Eis gelegt.

Das berichtet die spanische Tageszeitung Diario de Navarro. Demnach wolle die Teamleitung abwarten, wie die juristischen Auseinandersetzungen des 29-Jährigen weitergehen.

Valverde will vor das Schweizer Bundesgericht ziehen

Nachdem das CAS entschieden hatte, dass Valverdes Sperre in Italien weiter Gültigkeit besitzt, hat der Radsport-Weltverband UCI bereits angekündigt, das Strafmaß weltweit auszudehnen. Valverde will indes ähnlich wie Claudia Pechstein vor das Schweizer Bundesgericht ziehen.

Zugleich steht noch eine weitere CAS-Entscheidung im Fall Valverde aus. Die UCI und die Welt-Antidoping-Agentur (WADA) hatten gegen den spanischen Radsport-Verband geklagt, da dieser bislang ein Dopingverfahren beharrlich verweigert hatte.

Valverde wird vorgeworfen, Kunde des spanischen Arztes Eufemiano Fuentes gewesen zu sein. Die Sperre für alle Wettkämpfe auf italienischem Boden erhielt Valverde, nachdem ihm die Ermittler mittels DNA-Abgleich einen Blutbeutel aus dem Bestand des Madrider Dopingarztes zugeordnet hatten.

Valverde war bei der Katalonien-Rundfahrt, die am Sonntag endet, erst gar nicht an den Start gegangen. Das nächste Rennen soll der Caisse-d"Epargne-Kapitän, der jüngst Zweiter bei Paris-Nizza wurde, eigentlich am 4. April beim GP Miguel Indurain bestreiten.

Danach standen die Baskenland-Rundfahrt, das Amstel Gold Race, der Fleche Wallonne und Lüttich-Bastogne-Lüttich auf Valverdes Rennprogramm.

Nächste Runde im Fall Jan Ullrich

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