Weltcup-Springen in Stuttgart

Brite Whitaker überrascht

SID
Sonntag, 23.11.2014 | 17:33 Uhr
William Whitaker gewinnt überraschend den Weltcup in Stuttgart
© getty
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William Whitaker hat überraschend das Weltcupspringen in Stuttgart gewonnen und sich unter anderem über ein Auto des Sponsors im Wert von über 50.000 Euro gefreut. Der Springreiter aus Großbritannien lieferte im Stechen des Großen Preises von Stuttgart im Sattel von Fandango die schnellste Nullrunde in der Schleyer-Halle.

"Das ist fantastisch, damit habe ich nicht gerechnet. Aber wenn man kein Risiko eingeht, macht es keinen Spaß", sagte Whitaker.

Whitaker benötigte im Stechen nur 47,27 Sekunden für seinen Nullfehlerritt. Zweite wurde die Amerikanerin Lucy Davis mit Barron (49,84). Platz drei ging an den Schweizer Olympiasieger Steve Guerdat auf Nino des Biussonnets (50,43). Der ebenfalls fehlerfreie Marcus Ehning (Borken) wurde Vierter (50,83 Sekunden), Marco Kutscher (Bad Essen) landete auf Rang zehn (4 Strafpunkte/51,56 Sekunden).

Stuttgart ist die einzige deutsche Weltcup-Station neben Leipzig (Mitte Januar). Das Finale der weltweit wichtigsten Hallenserie in Springen und Dressur findet vom 15. bis 19. April 2015 in Las Vegas/USA statt.

Beerbaum sichert sich "German Master"

Den Titel "German Master" hatte sich bereits am Samstag Ludger Beerbaum gesichert. Der viermalige Olympiasieger aus Riesenbeck lag mit Chaman im Stechen drei Zehntelsekunden vor Hans-Dieter Dreher (Eimeldingen) mit dem Hannoveraner Hengst Embassy. Beerbaum erhielt für seinen Sieg einen Geländewagen des Sponsors. Dritter wurde Olympiasieger Steve Guerdat (Schweiz) im Sattel von Concetto Son.

"Ich muss allerdings fairerweise sagen, dass ich eine gute Ausgangsposition hatte. Ich konnte mir Hansis Ritt ansehen und mir überlegen, wo ich Zeit sparen könnte. Wäre ich vor ihm dran gewesen, hätte ich wohl nicht gewonnen", sagte Beerbaum, der am Sonntag nach acht Fehlerpunkten im Umlauf aufgab.

In der Dressur feierte Team-Weltmeisterin Fabienne Lütkemeier ihren ersten Weltcup-Triumph. Die 25-Jährige aus Paderborn erzielte mit ihrem Hannoveraner D'Agostino 80,6 Prozent und verwies Jessica von Bredow-Werndl mit Unee BB (80,375) und Isabell Werth mit Don Johnson (79,5) auf die Plätze zwei und drei. Lütkemeier darf nun auf einen Start beim Weltcup-Finale hoffen. "Dagi ist super in Form, er arbeitet sehr konzentriert mit. Das macht unglaublich viel Spaß, in dieser Halle vor so einem enthusiastischen Publikum zu reiten", sagte Lütkemeier.

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