Forderung: Einschränkung des Presserechts

Mosley vor dem Gerichtshof für Menschenrechte

SID
Dienstag, 11.01.2011 | 19:35 Uhr
Max Mosley war von 1993 bis Oktober 2009 Präsident des Welt-Automobilverbands
© Getty
Advertisement
New Haven Open Women Single
Live
WTA Connecticut: Tag 2
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Tag 3
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Main Fight Pressekonferenz
National Rugby League
Broncos -
Eels
Champions Hockey League
HV71 -
Adler Mannheim
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Viertelfinale
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Undercard Pressekonferenz
Perth Darts Masters
Perth Darts Masters: Tag 1
Champions Hockey League
Grizzlys Wolfsburg -
Banska Bystrica
Champions Hockey League
Red Bull München -
Cracovia Krakau
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Halbfinale -
Session 1
Winston-Salem Open Men Single
ATP Winston-Salem: Viertelfinale
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Weigh-in
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Halbfinale -
Session 2
National Rugby League
Storm -
Rabbitohs
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Finale
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Undercard + Main Fight
Perth Darts Masters
Perth Darts Masters: Tag 3
Champions Hockey League
Cracovia Krakau -
Red Bull München
Premiership
Leicester -
Bath

Der ehemalige FIA-Präsident Max Mosley kämpft um seine Menschenrechte. Fast drei Jahre nach seiner Affäre um ein Sex-Video hat er vor dem Europäischen Gerichtshof eine Einschränkung des Presserechts in Großbritannien gefordert.

Fast drei Jahre nach seiner Affäre um ein Sex-Video hat der einst mächtigste Mann im Automobilsport jetzt vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte eine Einschränkung des Presserechts in Großbritannien gefordert.

Der 70-Jährige wirft der britischen Regierung vor, ihn nicht ausreichend vor der Veröffentlichung des Videos in der Boulevardpresse geschützt zu haben, wie seine Anwälte am Dienstag bei einer Anhörung im Straßburger Gericht ausführten.

Verstoß gegen das Grundrecht

Damit habe Großbritannien gegen das Grundrecht auf Schutz des Privatlebens verstoßen, sagte einer der Anwälte. Außerdem sei Mosleys Recht auf "wirksame Beschwerde" verletzt worden. Ein Vertreter der britischen Regierung wies die Vorwürfe zurück.

Mosley zeigte sich aber zuversichtlich: Die Richter hätten "sehr wohl verstanden, worum es in dieser Affäre geht", sagte er nach der Anhörung. Das Urteil wird erst in einigen Monaten erwartet.

In Straßburg ging es vor allem um die Frage, ob Mosleys Recht auf eine "wirksame Beschwerde" verletzt wurde, weil er die Veröffentlichungen nicht verhindern konnte.

Der Rechtsvertreter der Londoner Regierung wies dies zurück. Die britische Justiz habe sich um ein Gleichgewicht zwischen dem Recht auf Privatleben und dem Recht auf Pressefreiheit bemüht, sagte er.

Mosley: "Der Formel 1 droht eine Krise"

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung