Rallye Dakar - 13. Etappe

VW vor historischem Triumph

SID
Freitag, 16.01.2009 | 22:02 Uhr
Marc Coma liegt in der Motorrad-Wertung klar in Führung
© sid
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Nach der 13. Etappe der Rallye Dakar führen Giniel de Villiers und Dirk von Zitzewitz die Gesamtwertung mit 2:20 Minuten Vorsprung an. Auf dem Motorrad liegt Marc Coma klar vorn.

Nur noch 792 Kilometer fehlen VW zum historischen Triumph bei der berüchtigten Rallye Dakar. Auf der 13. Etappe des Wüstenabenteuers in Argentinien und Chile über 753 Kilometer von La Rioja nach Cordoba behaupteten zwei Race Touaregs ihre Führung.

Dirk von Zitzewitz auf Rang eins 

Als Spitzenreiter in die letzte Wertungsprüfung am Samstag gehen der Südafrikaner Giniel de Villiers und sein deutscher Beifahrer Dirk von Zitzewitz (Karlshof) mit 2:20 Minuten Vorsprung vor dem US-Amerikaner Mark Miller.

Auf Rang drei folgt mit einem Rückstand von mehr als einer Stunde Robby Gordon (USA) im Hummer. VW wäre der erste Autobauer, der die Dakar mit einem Diesel-Fahrzeug gewinnen würde.

VW geht auf Nummer sicher

Einen Tag nach dem Ausscheiden von Spitzenreiter Carlos Sainz (Spanien) ging man im VW-Lager kein weiteres Risiko ein. Nach dem Start warteten de Villiers und Miller auf ihren deutschen Teamkameraden Dieter Depping (Wedemark), der gemeinsam mit seinem Berliner Beifahrer Timo Gottschalk Siebter der Gesamtwertung ist.

Im Konvoi machten sich die drei Teams auf den Weg nach Cordoba, wobei Depping mit rund drei Minuten Vorsprung die Spur für seine beiden folgenden Kollegen zog.

Tagessieg für Nani Roma im Mitsubishi

Den Tagessieg sicherte sich der Spanier Nani Roma im Mitsubishi Racing Lancer nach 2:33:48 Stunden für die 220 Wertungskilometer mit einem Vorsprung von 7:18 Minuten vor dem Polen Krzysztof Holowczyc im Nissan.

Seinem zweiten Sieg nach 2006 fährt bei den Motorrädern der Spanier Marc Coma entgegen. Der 32-Jährige Katalane geht auf seiner KTM mit einem gewaltigen Vorsprung von 1:28:03 Stunden auf Titelverteidiger Cyril Despres aus Frankreich (KTM) auf das letzte Teilstück.

Despres konnte zwar die Etappe am Freitag für sich entscheiden, dabei aber nur 1:45 Minuten auf den zweitplatzierten Coma gutmachen.

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