Rehm: Studie in den Startlöchern

SID
Dienstag, 19.04.2016 | 10:13 Uhr
Markus Rehm ist einer der besten Weitspringer des Landes
© getty
Advertisement
Basketball Champions League
Bayreuth -
Banvit
Basketball Champions League
Bonn -
Aris
NBA
Lakers @ Thunder
NHL
Golden Knights @ Lightning
NBA
Timberwolves @ Rockets
European Challenge Cup
Gloucester -
Pau
NHL
Canadiens @ Capitals
NBA
Knicks @ Jazz
European Rugby Champions Cup
Clermont -
Ospreys
European Rugby Champions Cup
Treviso -
Bath
NHL
Stars @ Sabres
European Challenge Cup
Stade Francais -
Edinburgh
NBA
Thunder @ Cavaliers
NCAA Division I
Missouri @ Texas A&M
NHL
Flyers @ Capitals
Liga ACB
Andorra -
Barcelona
Liga ACB
Valencia -
Fuenlabrada
NBA
Knicks @ Lakers
NHL
Golden Knights @ Hurricanes
NCAA Division I
North Carolina @ Virginia Tech
NBA
Timberwolves @ Clippers
Basketball Champions League
Elan Chalon -
Ludwigsburg
Basketball Champions League
Estudiantes -
Bayreuth
NBA
Cavaliers @ Spurs
Basketball Champions League
Oldenburg -
AS Monaco
Basketball Champions League
Nanterre -
Bonn
NBA
Rockets @ Mavericks
NCAA Division I
Michigan @ Purdue
NHL
Capitals @ Panthers
NBA
Wizards @ Thunder
Unibet Masters
The Masters: Tag 1
NBA
76ers @ Spurs
Unibet Masters
The Masters: Tag 2
NBA
Thunder @ Pistons
Unibet Masters
The Masters: Tag 3 -
Session 1
BSL
Banvit -
Fenerbahce
Unibet Masters
The Masters: Tag 3 -
Session 2
NBA
Bucks @ Bulls
NCAA Division I
Kansas @ Kansas State
NBA
Celtics @ Nuggets
St. Petersburg Ladies Trophy Women Single
WTA St. Petersburg: Tag 2
Basketball Champions League
Juventus -
Oldenburg
Basketball Champions League
Besiktas -
Bonn

In den Fall Markus Rehm kommt offensichtlich Bewegung: Die lange erwartete Studie im Hinblick auf mögliche Wettbewerbs-Vorteile des unterschenkelamputierten Weitspringers und Paralympics-Siegers steht in den Startlöchern, die Ergebnisse sollen Anfang Juni in Köln präsentiert werden.

Die Studie könnte darüber Aufschluss geben, ob ein Start des Prothesenspringers bei den Olympischen Spielen in Rio (5. bis 21. August) möglich ist.

Rehm, die Sporthochschule Köln und der Deutsche Behindertensportverband gaben am Dienstag in einer gemeinsamen Erklärung Einzelheiten zu der Studie bekannt, in der herausgearbeitet werden soll, ob und inwiefern die Leistungen des Leverkuseners mit denen nicht gehandicapter Athleten vergleichbar sind und ob der vom Internationalen Leichtathletik-Verband IAAF unterstellte Vorteil vorliegt.

Die wissenschaftliche Untersuchung wird zunächst für Inhalte einer japanischen TV-Sendung von Wissenschaftlern aus Köln, Tokio und Boulder/Colorado durchgeführt. Für die Sendung soll vor allem geklärt werden, warum Rehm so viel weiter als andere Athleten mit vergleichbarer Behinderung springt und auch mit den besten Springern der Welt ohne Behinderung mithalten kann.

Rehm könnte Medaille erlangen

Ob Rehm mit der Studie seine Teilnahme an Olympia überhaupt erstreiten könnte, bleibt allerdings unklar. Die IAAF hat zwar eine Arbeitsgruppe gebildet, die über die Erlaubnis von Prothesen in Wettbewerben von Nichtbehinderten entscheiden will. Das erste Treffen des Kreises findet aber erst am Mittwoch, 20. April, in Monaco statt. Bislang ist noch nicht klar, was genau Rehm überhaupt nachweisen muss.

Rehm war 2014 sensationell deutscher Meister im Weitsprung geworden und hatte dadurch große Diskussionen ausgelöst. Für die Freiluft-EM war er später nicht nominiert worden, 2015 startete er bei den deutschen Meisterschaften in einer getrennten Wertung. Mit seiner Bestleistung von 8,40 m könnte er in Rio um eine Olympia-Medaille kämpfen.

Alles zur Leichtathletik

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung