Starker 7. Platz bei New-York-Marathon

Mockenhaupt schlägt die Weltmeisterin

SID
Montag, 04.11.2013 | 14:31 Uhr
Sabrina Mockenhaupt hat beim Marathon in New York eine starke Leistung abgeliefert
© getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
Mallorca Open Women Single
DoLive
WTA Mallorca: Tag 4
AEGON Classic Women Single
DoLive
WTA Birmingham: Tag 4
NBA
Fr01:00
NBA Draft 2017
National Rugby League
Fr11:50
Tigers -
Titans
AEGON Classic Women Single
Fr12:30
WTA Birmingham: Viertelfinals
Mallorca Open Women Single
Fr12:30
WTA Mallorca: Viertelfinals
National Rugby League
Sa11:30
Roosters -
Storm
AEGON Classic Women Single
Sa12:30
WTA Birmingham: Halbfinals
Mallorca Open Women Single
Sa15:00
WTA Mallorca: Halbfinals
Rugby Union Internationals
Sa21:15
Argentinien -
Georgien
AEGON International Women Single
So12:00
WTA Eastbourne: Tag 1
AEGON Classic Women Single
So14:30
WTA Birmingham: Finale
Mallorca Open Women Single
So17:00
WTA Mallorca: Finale
AEGON International Women Single
Mo12:00
WTA Eastbourne: Tag 2
AEGON International Women Single
Di12:00
WTA Eastbourne: Tag 3
Boodles Challenge
Di13:30
The Boodles -
Tag 1
AEGON International Women Single
Mi12:00
WTA Eastbourne: Tag 4
Boodles Challenge
Mi13:30
The Boodles -
Tag 2
National Rugby League
Do11:50
Eels -
Bulldogs
AEGON International Women Single
Do12:00
WTA Eastbourne: Viertelfinals
Boodles Challenge
Do13:30
The Boodles -
Viertelfinals
National Rugby League
Fr11:50
Broncos -
Storm
AEGON International Women Single
Fr12:00
WTA Eastbourne: Halbfinals
Boodles Challenge
Fr13:30
The Boodles -
Halbfinals
AEGON International Women Single
Sa13:15
WTA Eastbourne: Finale
FIBA U19 World Cup
Sa15:15
Argentinien -
Frankreich
FIBA U19 World Cup
Sa17:30
Iran -
USA
FIBA U19 World Cup
Sa17:45
Deutschland -
Litauen
National Rugby League
So08:00
Rabbitohs -
Panthers
FIBA U19 World Cup
So15:30
Frankreich -
Neuseeland
FIBA U19 World Cup
So16:00
Spanien -
Kanada
FIBA U19 World Cup
So17:45
Puerto Rico -
Deutschland
FIBA U19 World Cup
Di13:45
Spanien -
Mali
FIBA U19 World Cup
Di16:00
Italien -
USA

Sabrina Mockenhaupt hat bei ihrem überraschend starken siebten Platz beim New-York-Marathon sogar Weltmeisterin Edna Kiplagat hinter sich gelassen.

Die 32-Jährige von der LG Sieg überholte im Rekordfeld der 50.740 angetretenen Läufer die Kenianerin in der Schlussphase und schaffte in 2:29:10 Stunden noch die Norm für die EM 2014 in Zürich. Es war die beste deutsche Platzierung seit 2004 in New York.

"Der Druck nach meinem WM-Ausstieg war groß", twitterte die 35-malige deutsche Meisterin, die angesichts des starken Nordwindes bei Halbzeit (1:16 Stunden) auf dem Weg zu einer weiteren Enttäuschung gewesen war. "Aber es ging auf der zweiten schwierigeren Hälfte doch irgendwie, und ich habe endlich noch mal mein 'Mocki-Kämpferherz' spüren können! Hatte in der letzten Zeit gedacht, ich hätte es verloren!", schrieb die Siegerländerin auf "facebook".

Zuschauerinteresse gewaltig

Ein Jahr, nachdem das Rennen im "Big apple" wegen Hurrikan-Schäden kurzfristig abgesagt worden war, verfolgten Millionen entlang der Strecke die kenianischen Siege durch die Olympiazweite Priscah Jeptoo (2:25:07 Stunden) und den 2011 schon erfolgreichen Geoffrey Mutai (2:08:23). Jeptoo, die vor der Äthiopierin Bezunesh Deba (2:26:56) ins Ziel kam, kassierte wie Mutai neben 100.000 Dollar Preisgeld und Zeitbonus die 500.000-Dollar-Prämie für den Gesamtsieg der World-Marathon Majors (WMM), die Wertung der fünf wichtigsten Marathons 2012/2013.

52 Sekunden hinter Mutai kam Tsegaye Kebede (Äthiopien) als Zweiter ins Ziel. Dritter wurde überraschend bei Temperaturen um acht Grad und teilweise starken Böen der Südafrikaner Lusapho April (2:09:45), der im Mai den Hannover-Marathon gewonnen hatte.

Budget deutlich erhöht

Jeptoo brachte dabei ein Kunststück fertig, denn sie hatte bei Halbzeit im Hauptfeld 3:22 Minuten und damit rund einen Kilometer Rückstand auf Deba und ihre Teamkollegin Tigist Tufa Demisse (1:12:38). Dann erkannte sie ihr Bummeltempo und steigerte enorm. Bei Kilometer 38 überholte sie auch Deba, die dann mit Magenproblemen zurückfiel. Jeptoo lief die zweite Hälfte in starken 1:09 Stunden.

Nach den Bombenanschlägen im April beim Boston-Marathon waren in New York die Sicherheitsvorkehrungen enorm erhöht und das Budget dafür auf eine Million Dollar verdoppelt worden. Im Einsatz waren mehrere tausend Polizisten und Sicherheitskräfte.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung