Mockenhaupt schlägt die Weltmeisterin

SID
Montag, 04.11.2013 | 14:31 Uhr
Sabrina Mockenhaupt hat beim Marathon in New York eine starke Leistung abgeliefert
© getty
Advertisement
Basketball Champions League
Bayreuth -
Banvit
Basketball Champions League
Bonn -
Aris
NBA
Lakers @ Thunder
NHL
Golden Knights @ Lightning
NBA
Timberwolves @ Rockets
European Challenge Cup
Gloucester -
Pau
NHL
Canadiens @ Capitals
NBA
Knicks @ Jazz
European Rugby Champions Cup
Clermont -
Ospreys
European Rugby Champions Cup
Treviso -
Bath
NHL
Stars @ Sabres
European Challenge Cup
Stade Francais -
Edinburgh
NBA
Thunder @ Cavaliers
NCAA Division I
Missouri @ Texas A&M
NHL
Flyers @ Capitals
Liga ACB
Andorra -
Barcelona
Liga ACB
Valencia -
Fuenlabrada
NBA
Knicks @ Lakers
NHL
Golden Knights @ Hurricanes
NCAA Division I
North Carolina @ Virginia Tech
NBA
Timberwolves @ Clippers
Basketball Champions League
Elan Chalon -
Ludwigsburg
Basketball Champions League
Estudiantes -
Bayreuth
NBA
Cavaliers @ Spurs
Basketball Champions League
Oldenburg -
AS Monaco
Basketball Champions League
Nanterre -
Bonn
NBA
Rockets @ Mavericks
NCAA Division I
Michigan @ Purdue
NHL
Capitals @ Panthers
NBA
Wizards @ Thunder
Unibet Masters
The Masters: Tag 1
NBA
76ers @ Spurs
Unibet Masters
The Masters: Tag 2
NBA
Thunder @ Pistons
Unibet Masters
The Masters: Tag 3 -
Session 1
BSL
Banvit -
Fenerbahce
Unibet Masters
The Masters: Tag 3 -
Session 2
NBA
Bucks @ Bulls
NCAA Division I
Kansas @ Kansas State
NBA
Celtics @ Nuggets
St. Petersburg Ladies Trophy Women Single
WTA St. Petersburg: Tag 2
Basketball Champions League
Juventus -
Oldenburg
Basketball Champions League
Besiktas -
Bonn

Sabrina Mockenhaupt hat bei ihrem überraschend starken siebten Platz beim New-York-Marathon sogar Weltmeisterin Edna Kiplagat hinter sich gelassen.

Die 32-Jährige von der LG Sieg überholte im Rekordfeld der 50.740 angetretenen Läufer die Kenianerin in der Schlussphase und schaffte in 2:29:10 Stunden noch die Norm für die EM 2014 in Zürich. Es war die beste deutsche Platzierung seit 2004 in New York.

"Der Druck nach meinem WM-Ausstieg war groß", twitterte die 35-malige deutsche Meisterin, die angesichts des starken Nordwindes bei Halbzeit (1:16 Stunden) auf dem Weg zu einer weiteren Enttäuschung gewesen war. "Aber es ging auf der zweiten schwierigeren Hälfte doch irgendwie, und ich habe endlich noch mal mein 'Mocki-Kämpferherz' spüren können! Hatte in der letzten Zeit gedacht, ich hätte es verloren!", schrieb die Siegerländerin auf "facebook".

Zuschauerinteresse gewaltig

Ein Jahr, nachdem das Rennen im "Big apple" wegen Hurrikan-Schäden kurzfristig abgesagt worden war, verfolgten Millionen entlang der Strecke die kenianischen Siege durch die Olympiazweite Priscah Jeptoo (2:25:07 Stunden) und den 2011 schon erfolgreichen Geoffrey Mutai (2:08:23). Jeptoo, die vor der Äthiopierin Bezunesh Deba (2:26:56) ins Ziel kam, kassierte wie Mutai neben 100.000 Dollar Preisgeld und Zeitbonus die 500.000-Dollar-Prämie für den Gesamtsieg der World-Marathon Majors (WMM), die Wertung der fünf wichtigsten Marathons 2012/2013.

52 Sekunden hinter Mutai kam Tsegaye Kebede (Äthiopien) als Zweiter ins Ziel. Dritter wurde überraschend bei Temperaturen um acht Grad und teilweise starken Böen der Südafrikaner Lusapho April (2:09:45), der im Mai den Hannover-Marathon gewonnen hatte.

Budget deutlich erhöht

Jeptoo brachte dabei ein Kunststück fertig, denn sie hatte bei Halbzeit im Hauptfeld 3:22 Minuten und damit rund einen Kilometer Rückstand auf Deba und ihre Teamkollegin Tigist Tufa Demisse (1:12:38). Dann erkannte sie ihr Bummeltempo und steigerte enorm. Bei Kilometer 38 überholte sie auch Deba, die dann mit Magenproblemen zurückfiel. Jeptoo lief die zweite Hälfte in starken 1:09 Stunden.

Nach den Bombenanschlägen im April beim Boston-Marathon waren in New York die Sicherheitsvorkehrungen enorm erhöht und das Budget dafür auf eine Million Dollar verdoppelt worden. Im Einsatz waren mehrere tausend Polizisten und Sicherheitskräfte.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung