Makau gewinnt in Berlin

SID
Sonntag, 26.09.2010 | 13:08 Uhr
Patrick Makau (Mitte) aus Kenia gewann 2007 bereits den Halbmarathon in Berlin
© Getty
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Beim 37. Berlin-Marathon hat Sabrina Mockenhaupt einen Podestplatz um wenige Sekunden verpasst. Bei den Männern siegte der Kenianer Patrick Makau in 2:05:08 Stunden.

Sabrina Mockenhaupt hat bei ihrem ersten Start beim Berlin-Marathon trotz einer persönlichen Bestleistung einen Podestplatz knapp verpasst. Die 29-Jährige belegte bei der 37. Auflage des 42,195 km langen Rennens in der Hauptstadt in 2:26:21 Stunden den vierten Platz und lag nur wenige Sekunden hinter der drittplatzierten Japanerin Tomo Morimoto (2:26:10).

Vor dem Rennen, das Aberu Kebebe aus Äthiopien in 2:23:58 bei ungünstigem nasskalten Wetter gewann, hatte die Rheinländerin auch den Rekord ihres Vaters Alfred (2:24:59) als Ziel ausgegeben.

Doch sie scheiterte. "Am Anfang war das Rennen zu langsam, und mit dem Wetter war es sehr schwer", sagte Mockenhaupt: "Am Ende ging es nur noch darum, die Japanerin zu schlagen. Leider hat das nicht geklappt."

Patrick Makau bei den Männern erfolgreich

Bei den Männern siegte in Abwesenheit des Weltrekordlers und viermaligen Siegers Haile Gebrselassie aus Äthiopien der Kenianer Patrick Makau. In hervorragenden 2:05:08 Stunden verpasste der Jahres-Weltbeste bei nasskaltem Wetter in der Hauptstadt aber den angepeilten Weltrekord (2:03:59) Gebrselassies um mehr als eine Minute.

Der zweimalige 10.000-m-Olympiasieger Gebrselassie geht am 7. November erstmals beim New-York-Marathon an den Start. Zweiter in Berlin wurde nach einem spannenden Schlussspurt Makaus Landsmann Geoffrey Mutai (2:05:10) vor dem Äthiopier Bazu Worku (2:05:25).

Wowereit und Schweiger eröffnen Marathon

Um 9.03 Uhr hatten Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit und Schauspieler Till Schweiger die knapp 40.000 Läufer im strömenden Regen und Temperaturen um lediglich elf Grad auf die 42,195 km lange Strecke geschickt.

Der Berlin-Marathon zählt neben New York, London, Chicago und Boston zu den World Marathon Majors (WMM), der Champions League der Marathonläufe.

Sabrina Mockenhaupt will Familienrekord knacken

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