17. WM-Kampf im September in Moskau

Fix: Vitali Klitschko kämpft gegen Manuel Charr

Von SPOX
Montag, 02.07.2012 | 12:18 Uhr
Zuletzt trat Vitali Klitschko am 18. Februar in München in den Ring: Sieg über Dereck Chisora
© Getty
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Vitali Klitschko tritt am 8. September in Moskau an. Das Management des WBC-Champions bestätigte entsprechende Medienberichte. In seinem 17. WM-Kampf trifft der 40-Jährige auf Herausforderer Manuel Charr. Der 27-jährige Kölner ist in 21 Kämpfen ungeschlagen.

"Mein 17. WM-Kampf. Das wird ein Mega-Event!", sagte Klitschko der "Bild". "Ich habe in Moskau viele Fans, freue mich auf sie." Der Kampf soll in der mehr als 30.000 Zuschauer fassenden Olympiski-Halle stattfinden.

"Dr. Eisenfaust" spricht äußerst respektvoll von seinem nächsten Gegner: "Charr ist jung, hungrig und ungeschlagen. Er hat vor niemandem Angst und marschiert immer nach vorne."

Klitscho: Werde Charr nicht unterschätzen

Unterschätzen werde er Charr nicht, so Klitschko. "Ich weiß, dass er gegen mich besonders motiviert sein wird."

Derweil trauen Experten Charr, immerhin Nummer sieben der WBC-Rangliste, kaum zu, Klitschko in Schwierigkeiten zu bringen.

Der in Beirut geborene Boxer wurde von Ulli Wegner entdeckt, später aber auch von Klitschko-Coach Fritz Sdunek trainiert. Dieser kennt die Qualitäten Charrs: "Manuel hat ein großes Kämpfer-Herz."

Charr: "Herrn Klitschko zerbrechen"

Charr glaubt an einen Erfolg gegen sein Vorbild. "Im Ring werde ich den Respekt ablegen und Herrn Klitschko zerfleischen. Er ist mein Idol, dennoch werde ich ihn zerbrechen. Er wird in meinen Augen lesen, dass er diese Schlacht nicht gewinnen kann."

Der Ukrainer bleibt angesichts der Sprüche gelassen: "Die werde ich im Ring beantworten. Charr ist ein junger, hungriger Fighter. Ich aber werde siegen."

Wahl entscheidet: Vitalis letzter Kampf?

Möglicherweise wird es der letzte Kampf des 40 Jahre alten Klitschko, der in 46 Profikämpfen nur zweimal verletzungsbedingt verlor. Nach dem Duell mit Charr wird er seine politischen Aktivitäten in seinem Heimatland Ukraine intensivieren, wo er als Vorsitzender der Partei UDAR an den Parlamentswahlen am 28. Oktober teilnehmen wird.

"Abhängig vom Ausgang der Wahlen werde ich entscheiden, ob ich meine sportliche Karriere fortsetzen werde. Ein politisches Amt innezuhaben und gleichzeitig Weltmeister im Schwergewicht zu sein, ist nicht miteinander vereinbar", erklärte Klitschko.

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