Sonntag, 30.05.2010

Boxen: Witali Klitschko vs. Albert Sosnowski

Klitschko siegt durch technischen K.o.

Witali Klitschko bleibt Profibox-Weltmeister im Schwergewicht. Der 38 Jahre alte Ukrainer verteidigte seinen WBC-Titel am Samstagabend in Gelsenkirchen durch einen technischen K.o.-Sieg nach 2:31 Minuten in der 10. Runde gegen Europameister Albert Sosnowski aus Polen zum dritten Mal erfolgreich.

Schwergewichts-Weltmeister Witali Klitschko schlug Albert Sosnowski in der 10. Runde K.o.
© Getty
Schwergewichts-Weltmeister Witali Klitschko schlug Albert Sosnowski in der 10. Runde K.o.

Witali Klitschko bleibt Profibox-Weltmeister im Schwergewicht. Der 38 Jahre alte Ukrainer verteidigte seinen WBC-Titel am Samstagabend in Gelsenkirchen durch einen technischen K.o.-Sieg nach 2:31 Minuten in der 10. Runde gegen Europameister Albert Sosnowski aus Polen zum dritten Mal erfolgreich.

Der 2,02 m große Weltmeister feierte damit seinen 40. Sieg im 42. Kampf und seinen 38. Knockout. Der 31-jährige Sosnowski, Nummer elf der WBC-Rangliste im höchsten Limit, musste dagegen seine dritte Niederlage im 49. Profikampf hinnehmen.

Für Witali Klitschko war es der fünfte Fight nach seiner vierjährigen Pause wegen Verletzungen. Der Politiker und Sportwissenschaftler, dem wegen seiner Verdienste um die deutsch-ukrainischen Beziehungen am Donnerstag das Bundesverdienstkreuz verliehen wird, hatte sich den WBC-Titel am 11. Oktober 2008 in Berlin vom Nigerianer Samuel Peter geholt.

Sosnowski meist im Rückwärtsgang

Vor rund 40.000 Zuschauern in der Arena auf Schalke war zu Beginn die Nervosität beim 13 Zentimeter kleineren Herausforderer nicht zu übersehen. Sosnowski befand sich zumeist im Rückwärtsgang, seine Angriffsaktionen waren oft zu kurz.

Der Weltmeister kontrollierte das unspektakuläre Geschehen in dieser Phase mit seiner hängenden linken Führhand. Die ersten leichten Treffer Klitschkos mit der Linken verursachten bereits bei Sosnowski Rötungen um die Augen.

Im dritten Durchgang kam Sosnowski dann einmal klar mit einem linken Haken durch - es blieb aber ein Intermezzo.

Es entwickelte sich ein stereotypes Geschehen, weil auch der Titelverteidiger kaum mit der rechten Schlaghand traf. Pfiffe mischten sich bereits früh unter den kargen Beifall.

Der Kampf zum Nachlesen im Ticker

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