Freitag, 22.04.2016

BBL, 31. Spieltag

Frankfurt zerstört Oldenburgs Serie

Die Bayern geben sich bei den Crailsheim Merlins keine Blöße und bringen das Schlusslicht dem Abstieg immer näher. Frankfurt gewinnt das Topspiel des 31. Spieltags gegen Oldenburg, Bamberg fegt Braunschweig aus der Halle. Und: Die Ulmer machen die Playoffs klar.

Oldenburgs Coach Mladen Drijencic war alles andere als zufrieden
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Oldenburgs Coach Mladen Drijencic war alles andere als zufrieden

Crailsheim Merlins - Bayern München 78:89 (Boxscore auf beko-bbl.de)

Fraport Skyliners - EWE Baskets Oldenburg 78:63 (Boxscore auf beko-bbl.de)

Die Skysliners stoppten den Lauf der EWE Baskets Oldenburg von zwölf Siegen in Serie und fuhren ihrerseits durch einen 78:63-Heimerfolg ihren achten Sieg hintereinander ein. Zuhause bleiben die Frankfurter im Jahr 2016 ungeschlagen. Gleichzeitig sicherten sich die Hessen den Heimvorteil für die erste Playoff-Runde.

Spielverlauf und Wendepunkt: Gleich zu Beginn stand das Duell im Fokus im Vordergrund: Frankfurts Johannes Voigtmann startete mit zwei erfolgreichen Dreiern und führte sein Team zu einem 17:7-Start. Nach fünf Minuten hatte der Center aber zwei Fouls auf dem Konto. Dank eines 13:2-Laufs gingen die Gäste mit einer Ein-Punkte-Führung in die Viertelpause.

Die Partie war von Playoff-Intensität geprägt, dementsprechend knapp ging es zu. Mit einer 40:37-Führung gingen die Frankfurter in die Kabine.

Dort kamen die Gastgeber besser raus und starteten mit einem 11:4-Lauf ins dritte Viertel. Fortan kontrollierten die Skyliners durch ihre gute Verteidigung die Partie: Nur 26 Zähler ließen sie in der zweiten Halbzeit zu. Somit fuhren sie ungefährdet ihren zehnten Heimsieg in Folge ein.

Duell im Fokus: Brian Qvale gegen Johannes Voigtmann. Während Qvale mit einer persönlichen Beko-BBL-Bestleistung von 31 Punkten in die Partie ging, konnte Voigtmann zuletzt nicht an seine gute Saisonleistung anknüpfen. Doch das änderte sich: Mit 20 Punkten (8/10 FG) stellte Voigtmann den Topscorer der Begegnung, Qvale legte "nur" zwölf Zähler (sowie 8 REB) auf und musste mit fünf Fouls zudem vorzeitig auf die Bank.

Zahlen, bitte: 7:14 - die Oldenburger leisteten sich doppelt so viele Ballverluste wie die Frankfurter. Ein Beweis für die gute Verteidigungsarbeit der Skyliners.

Die Spieler der Partie: Neben Voigtmann überzeugte auch sein Backup Mike Morrison mit einer effektiven Partie (10 PTS, 7 REB, 2 BLK).

Am Rande der Bande: Bei den Oldenburgern setzte diesmal Klemen Prepelic als siebter ausländischer Spieler aus; für ihn rückte Scott Machado in den Kader.

Wie geht's weiter: Die Frankfurter gastieren am Sonntag bei Alba Berlin und bestreiten dann schon ihr letztes Hauptrundenspiel. Schließlich geht es für die Skyliners am darauffolgenden Wochenende um den Titel des FIBA Europe Cups. Auch für die Oldenburger geht es gegen ein (sehr wahrscheinliches) Playoff-Team: Am Sonntag reist ratiopharm ulm an die Hunte.

medi Bayreuth - Alba Berlin 78:82 (Boxscore auf beko-bbl.de)

Brose Baskets - Basketball Löwen Braunschweig 92:66 (Boxscore auf beko-bbl.de)

Die Brose Baskets feierten durch einen 92:66-Heimerfolg über die Basketball Löwen Braunschweig ihren 15. Heimsieg im 15. Spiel.

Spielverlauf und Wendepunkt: Kein Brad Wanamaker, kein Problem. Auch ohne den letztjährigen Final-MVP bestimmten die Bamberger das Spiel von Beginn an: Mit 26:11 gingen in die Hausherren in die Viertelpause; bis dahin hatte Nicolo Melli bereits sieben Punkte und fünf Rebounds erzielt.

An der Überlegenheit des amtierenden Meisters änderte sich auch im zweiten Viertel nichts, das die Bamberger mit 29:16 für sich entschieden. Somit gingen die Gastgeber mit einer 27-Punkte-Führung in die zweite Halbzeit. Dort hielten die Gäste zwar ordentlich mit, konnten die Bamberger aber nicht gefährden.

Duell im Fokus: Derek Needham gegen Nikos Zisis, Janis Strelnieks und Aleksej Nikolic. Nach seiner Saisonbestleistung von 33 Zählern am vergangenen Spieltag hatte es Needham gegen die Bamberger um einiges schwerer. Nur acht Zähler und ein Assist standen für den Braunschweiger Point Guard im Statistikbogen, auf Grund von Foulproblemen lief Needham nur 14 Minuten auf. Aus dem Bamberger Trio überzeugte Zisis mit elf Zählern und vier Assists am meisten.

Zahlen, bitte: 55:28 - zur Halbzeit war die Partie bereits vorentschieden.

Die Spieler der Partie: Sechs Bamberger punkteten zweistellig, womit es schwer fällt, einen Akteur herauszuheben. Leon Radosevic blieb ohne Fehlwurf (5/5 FG) und kam auf zehn Zähler.

Die Deutschen: Daniel Theis und Elias Harris markierten zusammen 25 Zähler für die Bamberger; dabei verwandelten sie jeweils fünf ihrer sechs Versuche aus dem Feld.

Am Rande der Bande saß bei den Bambergern Brad Wanamaker auf Grund von Achillessehnenproblemen.

Wie geht's weiter: Für die Brose Baskets steht am Sonntag das Spitzenspiel beim FC Bayern München an: die Neuauflage der letztjährigen Finalserie. Die Braunschweiger reisen am Sonntag nach Tübingen.

Giessen 46ers - WALTER Tigers Tübingen 86:90 (Boxscore auf beko-bbl.de)

BG Göttingen - ratiopharm Ulm 74:95 (Boxscore auf beko-bbl.de)

Mitteldeutscher BC - Eisbären Bremerhaven 82:90 (Boxscore auf beko-bbl.de)

Phönix Hagen - MHP RIESEN Ludwigsburg 75:88 (Boxscore auf beko-bbl.de)

s.oliver Baskets Würzburg - Telekom Baskets Bonn 83:68 (Boxscore auf beko-bbl.de)

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