BBL: Wechsel nach Bamberg

Bonn lässt Jordan ziehen

SID
Donnerstag, 27.02.2014 | 11:09 Uhr
Jared Jordan (r.) hier im Duell mit Malcolm Delaney wechselt zum aktuellen Meister aus Bamberg
© getty
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Jared Jordan wechselt in der Basketball-Bundesliga mit reichlich Nebengeräuschen von den Telekom Baskets Bonn zu Meister Brose Baskets Bamberg.

Der 29-jährige Amerikaner hat einen Vertrag bis zum Ende der Saison mit Option auf Verlängerung um ein weiteres Jahr unterschrieben und ersetzt seinen gleichaltrigen Landsmann Zack Wright, der zum griechischen Rekordmeister Panathinaikos Athen gewechselt ist.

Die Bonner ließen ihren längjährigen Spielmacher nur schweren Herzens ziehen, wollten aber nach eigenen Angaben keine "Erziehungsmaßnahme nach dem Motto: Vertrag ist Vertrag" durchsetzen. Es ergebe keinen Sinn, Jordan zu halten, "wenn das Herz spürbar nicht mehr für uns schlägt", sagte Klub-Präsident Wolfgang Wiedlich. Die bis 2015 gültige Vereinbarung mit dem wichtigsten Spieler und Gesicht des Teams wurde aufgelöst.

"Großer Schritt für meine Karriere"

Der Abschied des Point Guards, der bereits in der Saison 2009/10 für Bonn aufgelaufen und 2011 zurückgekehrt war, hinterlässt bei den Verantwortlichen einen bitteren Beigeschack. "Der Verein ist vom Jordan-Agenten informiert worden, dass sein Klient nach Bamberg wechseln wolle, erst später erfolgte eine offizielle Kontaktaufnahme von Bamberg mit uns. Da war in Jordans Kopf aber schon längst alles passiert und zementiert", sagte Wiedlich.

Jordan wollte sich die große Chance nicht entgehen lassen. "Ich möchte mich bei den Telekom Baskets und bei den Bonner Fans für eine großartige Zeit bedanken. Der Wechsel zu den Brose Baskets ist ein großer Schritt für meine Karriere", sagte der Bundesliga-Allstar. Bambergs Manager freut sich über die "Idealbesetzung für die vakante Position".

Bonn fand nach dem überraschenden Abgang des Schlüsselspielers in der heißen Phase der Hauptrunde schnell Ersatz. Der Amerikaner Eugene Lawrence (27) kommt vom ukrainischen Erstligisten Hoverla Iwano-Frankiwsk.

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