Donnerstag, 30.01.2014

Happy End nach Odyssee

Berlin im Eurocup-Achtelfinale

Alba Berlin hat nach seiner 40-stündigen Irrfahrt in die Ukraine den Einzug ins Achtelfinale des Eurocups gefeiert. Der Pokalsieger gewann bei Chimik Juschne mit 68:65 (59:59, 35:28) nach Verlängerung und kann in den beiden ausstehenden Gruppenspielen nicht mehr vom ersten Platz verdrängt werden.

Reggie Redding war mit 15 Punkten Topscorer von ALBA Berlin
© getty
Reggie Redding war mit 15 Punkten Topscorer von ALBA Berlin

Den Berlinern gelangen zudem zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte auf internationaler Ebene sieben Siege in Serie. Inklusive Bundesliga war es bereits der 14. Erfolg nacheinander.

"Wir sind tatsächlich in Juschne angekommen", übermittelte Sportdirektor Mithat Demirel in die Heimat. Stunden später stand das Spiel an, und die Strapazen waren der Mannschaft zunächst nicht anzumerken.

500 Kilometer mit dem Bus

Mit zunehmender Dauer bekamen die Gäste aber vor 2000 Zuschauern Probleme und retteten sich gerade noch in die Verlängerung. Zwei verwandelte Freiwürfe von Levon Kendall brachten schließlich die Entscheidung. Topscorer der Berliner war Reggie Redding mit 15 Punkten.

Das in der Top-32-Runde auch nach vier Einsätzen ungeschlagene Team von Trainer Sasa Obradovic musste vor dem Spiel eine Odyssee hinter sich bringen. Wegen eines Schneesturms konnte Alba am Dienstag weder in Odessa noch in Kiew landen, das Flugzeug wurde nach Charkow umgeleitet. Am Mittwoch sollte es erneut nach Odessa gehen, doch auch diesmal klappte es nicht, die Maschine flog nach Kiew. Von dort aus wurden die knapp 500 Kilometer im Bus zurückgelegt.

Der Eurocup im Überblick


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