Hörmann bangt um "Einheit des Sports"

SID
Dienstag, 20.05.2014 | 21:58 Uhr
Alfons Hörmann zeigt sich knapp 25 Jahre nach der deutschen Einheit besorgt
© getty
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DOSB-Präsident Alfons Hörmann sieht knapp 25 Jahre nach der deutschen Einheit mit Sorge "schärfer werdende Trennlinien" zwischen Ost und West. Es seien "noch immer nicht alle Unterschiede ausgeglichen", im Gegenteil, "nach vielen Gesprächen nach Sotschi" habe er das Gefühl, "dass die Stützpunkte wieder mehr auseinanderdriften", sagte Hörmann in der 7. Kölner Sportrede im historischen Rathaus der Domstadt am Dienstag.

"Die Einheit des Sports gerät in Gefahr auseinanderzubrechen. Schärfer werdende Trennlinien zwischen Bundesländern oder Sportarten müssen sofort gestoppt werden", ergänzte Hörmann. In seiner Grundsatzrede rief er die deutschen Fachverbände zu mehr Kommunikation und Teamwork auf. Hörmann plädierte für mehr menschliches Miteinander und dafür, in der Kommunikation das persönliche Gespräch vorzuziehen.

"Wo das nicht mehr stattfindet, wird es keinen dauerhaften Erfolg geben", sagte Hörmann und nannte Beispiele aus dem Eishockey, Eisschnelllauf und Bobfahren. Der 53-Jährige meinte, dass "in dem einen oder anderen Verband die Kommunikation vor allem mit den Athletinnen oder Athleten völlig abhanden gekommen" sei. Das gelte oft auch für die Wahrnehmung im Außenverhältnis, die nicht immer so sei, "wie wir sie gerne sähen".

Sport ist gefordert

Auch der Sport sei gefordert, die Dinge zu erkennen und im gemeinsamen Miteinander anzugehen. "Ein Team ist mehr als die Summe seiner Mitglieder", sagte Hörmann: "Diesen Teamgeist müssen wir bewahren und nicht Team so übersetzen: Ein anderer macht's."

Zum wiederholten Mal forderte er im Falle einer möglichen neuen deutschen Olympiabewerbung eine ausführliche Prüfung der Lage. "Die Bevölkerung teilt nicht automatisch unsere Begeisterung für sportliche Veranstaltungen so, wie wir es gerne hätten", sagte Hörmann.

Bei der abgelehnten Olympiabewerbung München 2022 sei es nicht einmal gelungen, die Mehrzahl der im Sport organisierten Menschen von den Vorteilen zu überzeugen. Derzeit sondiert der DOSB mit Berlin und Hamburg die Chancen für eine neue Bewerbung.

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