Vanhoenacker schlägt Kienle und Raelert in Frankfurt

Triathleten beim Ironman ohne Heimsieg

SID
Sonntag, 08.07.2012 | 17:10 Uhr
Sebastian Kienle freute sich beim Ironman in Frankfurt über seinen zweiten Platz
© spox
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Deutschlands Triathleten haben beim Ironman-Doppelpack in Frankfurt und Roth einen Heimsieg verpasst. In Frankfurt musste sich der Karlsruher Sebastian Kienle dem Belgier Marino Vanhoenacker geschlagen geben.

Mitfavorit Andreas Raelert aus Rostock wurde nach einem Sturz auf der Radstrecke in Frankfurt Vierter. Die Schweizerin Caroline Steffen wiederholte ihren Vorjahreserfolg.

In Roth gewann der Südafrikaner James Cunnama vor Timo Bracht aus Eberbach, der sich zumindest mit dem offiziellen EM-Titel auf der Langdistanz trösten konnte. Bei den Frauen triumphierte die britische Weltmeisterin Rachel Joyce vor Sonja Tajsich aus Regensburg.

Zwei Tage nach seinem 28. Geburtstag sprang Kienle in Frankfurt bei teilweise strömendem Regen für Raelert als bester Deutscher ein. Doch dem Belgier Vanhoenacker konnte er nicht Paroli bieten. Es scheint, als sei Kienle auf zweite Plätze abonniert. 2010 und 2011 hatte er in Roth jeweils Rang zwei belegt.

Kienle: "Einfach geil"

Trotzdem feierte Kienle im Ziel mit den Fans am Frankfurter Römer entkräftet und glücklich zugleich. "Erschöpfung ist die größte Untertreibung", sagte Kienle nach der Schinderei in drei Akten: "Aber hier als Zweiter einzulaufen, ist einfach geil. Wenn man das erleben darf, weiß man, wofür man sich quält."

Der dreimalige Hawaii-Medaillengewinner Raelert trug seinen vierten Platz mit Fassung. "Heute war einfach nicht mehr drin. Ich hatte ein paar kleine Probleme - was aber keine Entschuldigung sein soll", sagte Raelert.

Der Weltrekordhalter auf der Ironman-Distanz konnte den Wettkampf nach einem Sturz auf der Radstrecke zwar fortsetzen, seinen Sieg aus dem Jahr 2010 aber nicht wiederholen.

Amanda Stevens mit Schwimm-Weltbestzeit

Für eine Diziplin-Weltbestzeit im Schwimmen sorgte die Amerikanerin Amanda Stevens, die den Langener Waldsee nach 44:05 Minuten verlassen hatte. Im Ziel war die Schweizerin Steffen aber erneut unangefochten vorn.

Bracht quittierte Platz zwei in Roth mit einem weinenden und lachenden Auge: "Natürlich hätte ich gerne gewonnen, aber den EM-Titel als bester Europäer nehme ich trotzdem gerne mit."

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