Favorit Saarbrücken gewinnt Tischtennis-Pokal

SID
Samstag, 07.01.2012 | 23:09 Uhr
Bastian Steger ist auch schon Team-Europameister mit Deutschland
© Getty
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Der 1. FC Saarbrücken hat erstmals in seiner Vereinsgeschichte den deutschen Tischtennis-Pokal gewonnnen. Im Endspiel des Final-Turniers in Stuttgart besiegten der Tabellenführer der Bundesliga den SV Plüderhausen mit 3:1. Vor 2.750 Zuschauern in der Porsche-Arena verpasste der Außenseiter die Sensation und seinen zweiten Pokalerfolg nach 2008.

In einem mitreißenden Match, bei dem Lokalmatador Plüderhausen immer wieder von seinem Anhang frenetisch angefeuert wurde, sorgte der 22 Jahre alte Team-Europameister Bastian Steger mit einem 3:0-Erfolg gegen den zwölf Jahre älteren Serben Aleksandar Karakasevic für den Sieg der Saarländer.

Zuvor hatte Steger bereits Thomas Keinath mit 3:1 und Bojan Tokic den deutschen Junioren-Nationalspieler Philipp Floritz klar mit 3:0 besiegt und für die ersten beiden Punkte für Saarbrücken gesorgt.

Timo Boll musste verletzt passen

"Wann bekommt man eine solche Chance, den Pokal zu gewinnen?", fragte Saarbrückens Trainer Matthias Landfried, der nur wenige Kilometer entfernt in Wendlingen wohnt, nachdem sein Team im Viertelfinale den Titelverteidiger und 20-maligen Pokalsieger Borussia Düsseldorf mit 3:1 aus dem Weg geräumt hatte.

Allerdings mussten die Rheinländer dabei auf Europameister Timo Boll als ihr Trumpf-Ass wegen Verletzung verzichten.

Zuvor hatte Plüderhausen im Halbfinale für eine faustdicke Überraschung gesorgt und dem TTC Fulda-Maberzell mit der 46 Jahre alten Tischtennis-Legende Jan-Ove Waldner in seinen Reihen mit 3:2 den K.o. versetzt.

20-Jähriger holt den entscheidenden Punkt

Den entscheidenden Punkt für Plüderhausen machte der erst 20 Jahre alte Floritz in einem mitreißenden Fünfsatz-Spiel gegen den Olympiasieger von 1992 aus Schweden.

Im zweiten Halbfinale hatte auch der spätere Sieger Saarbrücken einige Mühe, um am Ende Werder Bremen als zweiten "Underdog" mit einem 3:2-Erfolg am Einzug ins Finale zu hindern.

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