Hockey

Trotz Streiks: Team pünktlich nach Neu Delhi

SID
Montag, 22.02.2010 | 15:54 Uhr
Moritz Fürste (o.) vom Uhlenhorster HC aus Hamburg ist auch in Neu Delhi dabei.
© Getty
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Die deutsche Hockey-Auswahl kann planmäßig ihre Mission Titelverteidigung in Angriff nehmen. Trotz des Lufthansa-Streiks soll der Flieger zur WM nach Neu Delhi pünktlich abheben.

Hockey-Weltmeister Deutschland kann planmäßig zur Titelverteidigung nach Indien fliegen. Der von der Mannschaft gebuchte Flug am Dienstag von Frankfurt nach Neu Delhi soll trotz des Streiks der Lufthansa-Piloten pünktlich um 13.30 Uhr abheben.

Probleme gibt es allerdings mit der Anreise der 18 Spieler sowie des Trainerstabes zum Frankfurter Flughafen, weil zahlreiche innerdeutsche Zubringerflüge gestrichen sind. Stattdessen wurden Spieler von außerhalb des Rhein-Main-Gebietes auf die Eisenbahn umgebucht.

Die Weltmeisterschaft findet vom 28. Februar bis 13. März in Indiens Hauptstadt statt. Deutschland spielt in Gruppe A mit Argentinien, Neuseeland, Kanada, Südkorea und den Niederlanden.

Keine Angst vor Terroranschlägen

Angst vor Terroranschlägen hat das deutsche Team trotz Warnungen nicht. "Wir stehen mit der Deutschen Botschaft und deren Sicherheitsberatern im engen Kontakt und werden immer aktuell mit den neuesten Informationen aus Indien versorgt", erklärte Sportdirektor Rainer Nittel, "Dies hat sich bereits bewährt und hat unser absolutes Vertrauen."

Auch das neuseeländische Team gab nach weiteren Sicherheitszusagen durch die Organisatoren seine endgültige Teilnahmezusage.

Bombenanschlag in Pune

Der deutsche Gruppengegner war nach dem Bombenanschlag in Pune und Terrordrohungen gegen ausländische Sportler in der vergangenen Woche entgegen der urspünglichen Planung nicht zur Vorbereitung nach Indien gereist.

"Die neuen Details haben uns überzeugt, dass das benötigte Maß an Sicherheit gewährleistet ist", sagte Neuseelands Verbandschefin Hilary Poole.

"Die Sicherheit unserer Sportler steht über allem. Wenn wir kein Vertrauen in die Sicherheitsmaßnahmen hätten, würden wir unser Team nicht teilnehmen lassen."

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