Basketball

Berlin fegt Vize Bonn aus der Halle

SID
Sonntag, 21.02.2010 | 12:08 Uhr
Bonn hatte keine Chance gegen Alba Berlin
© Getty
Advertisement
NBA
Warriors @ Grizzlies
BSL
Fenerbahce -
Gaziantep
ACB
Real Madrid -
Malaga
NBA
Hawks @ Nets
NBA
Warriors @ Mavericks
Basketball Champions League
Ludwigsburg -
Neptunas
Basketball Champions League
Bonn -
Nymburk
NBA
Knicks @ Celtics
Basketball Champions League
Olimpija -
Bayreuth
Basketball Champions League
Oldenburg -
Karsiyaka
NBA
Pacers @ Thunder
NBA
Celtics @ Bucks
NBA
Thunder @ Timberwolves
NBA
Cavaliers @ Pelicans
BSL
Galatasaray -
Fenerbahce
ACB
Valencia -
Gran Canaria
NBA
Spurs @ Pacers
NBA
Spurs @ Celtics
Basketball Champions League
Aris -
Bonn
NBA
Thunder @ Bucks
Basketball Champions League
Ventspils -
Ludwigsburg
Basketball Champions League
Banvit -
Bayreuth
Basketball Champions League
EWE Baskets -
Murcia
NBA
Bulls @ Heat

Blamiert, demontiert und gedemütigt - der deutsche Vizemeister Telekom Baskets Bonn wurde im Gipfeltreffen der Basketball-Bundesliga buchstablich aus der Halle gefegt.

14.500 Zuschauer feierten am Ende einer unerwartet einseitigen Partie einen 83:48 (45:21)-Heimsieg von Pokalsieger und Tabellenführer Alba Berlin über den Zweiten aus dem Rheinland, der besonders seinem Trainer Michael Koch einige Rätsel aufgab: "Es fällt mir schwer zu kapieren, was heute auf dem Parkett passiert ist."

Während die Albatrosse in der ausverkauften Arena groß aufspielten, erlebten die Bonner im zweiten Viertel (7:28) den absoluten Tiefpunkt der Saison. "Wenn man so motivationslos und inspirationslos auftritt, hat man in Berlin keine Chance. Dabei muss man sich für so ein Spiel eigentlich nicht extra motivieren", klagte Koch, dessen Donnwerwetter in der Halbzeit nur wenig Wirkung zeigte.

Jenkins mit überragendem Spiel

Den Berlinern war es nur recht. Mit einer mannschaftlich geschlossenen Vorstellung und einem überragenden Julius Jenkins (22 Punkte) nutzten die Gastgeber den Top-Hit zur Werbung in eigener Sache und zeigten ihr bestes Saisonspiel.

"Wir haben unsere Fans mit diesem Spiel belohnt. Wir haben heute sehr ruhig, aber voller Energie agiert und über die 40 Minuten nie aufgehört zu spielen", meinte Alba-Coach Luka Pavicevic. Dass bei den Bonnern nur der 36 Jahre alte Chris Ensminger zweistellig (14) punktete, spricht Bände.

"Wir haben gegen Bremerhaven auch ein Viertel gut gespielt und sind dann komplett eingelaufen", sagte Koch und erinnerte an das 68:91 während der Woche im BBL-Pokal. Es bleibt viel zu tun für den Europameister von 1993. Im Kielwasser der beiden Spitzenteams punkteten die Brose Baskets Bamberg und Artland Dragons aus Quakenbrück im Kampf um die Playoff-Plätze.

Pleß mit staker Vorstellung gegen Hagen

Bamberg feierten beim Neuling Phoenix Hagen nicht zuletzt durch 26 Punkte von Nationalspieler Tibor Pleiß einen ungefährdeten 100:80 (46:41)-Sieg. Die Dragons bezwangen die Paderborn Baskets noch souveräner mit 96:57 (49:27). Weiter Anschluss an die ersten acht Plätze hielt EnBW Ludwigsburg mit dem dritten Sieg in Folge.

Allerdings konnten sich die Schwaben erst in der Verlängerung mit 98:90 (78:78, 43:39) gegen die weiterhin abstiegsgefährdeten Giessen 46ers durchsetzen. Hinweis für die Redaktionen. Nach den Spielen am Sonntagnachmittag senden wir gegen 18.00 Uhr eine überholte Fassung.

Hier ist der 23. Spieltag der BBL im Überblick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung