Leichtathletik

Weiterhin Startverbot für Semenya

SID
Donnerstag, 14.01.2010 | 17:08 Uhr
Darf weiter nicht bei internationalen Wettbewerben starten: Caster Semenya
© Getty
Advertisement
World Matchplay
MiLive
World Matchplay: Tag 5
Jiangxi Open Women Single
Do11:00
WTA Nanchang: Tag 4
Swedish Open Women Single
Do11:00
WTA Bastad: Tag 4
National Rugby League
Do11:50
Panthers -
Bulldogs
World Matchplay
Do20:00
World Matchplay: Viertelfinals
Jiangxi Open Women Single
Fr10:00
WTA Nanchang: Viertelfinale
Swedish Open Women Single
Fr10:00
WTA Bastad: Viertelfinale
National Rugby League
Fr11:50
Eels -
Broncos
BB&T Atlanta Open Men Single
Fr18:00
ATP Atlanta: Viertelfinale
World Matchplay
Fr20:00
World Matchplay: Viertelfinals
National Rugby League
Sa07:00
Knights -
Dragons
Jiangxi Open Women Single
Sa11:00
WTA Nanchang: Halbfinale
World Matchplay
Sa20:00
World Matchplay: Halbfinals
BB&T Atlanta Open Men Single
Sa21:00
ATP Atlanta: Halbfinale
National Rugby League
So06:00
Storm -
Sea Eagles
Jiangxi Open Women Single
So10:00
WTA Nanchang: Finale
Swedish Open Women Single
So14:00
WTA Bastad: Finale
World Matchplay
So20:00
World Matchplay: Finale
BB&T Atlanta Open Men Single
So23:00
ATP Atlanta: Finale
Bet-At-Home Cup Kitzbühel Men Single
Mo13:30
ATP Kitzbühel: Tag 1
Bank of the West Classic Women Single
Mo19:00
WTA Stanford: Tag 1
Bet-At-Home Cup Kitzbühel Men Single
Di12:30
ATP Kitzbühel -
Tag 2
Bank of the West Classic Women Single
Di19:00
WTA Stanford: Tag 2
Citi Open Women Single
Di19:50
WTA Washington: Tag 2
Bet-At-Home Cup Kitzbühel Men Single
Mi13:30
ATP Kitzbühel : Tag 3
Citi Open Women Single
Mi19:50
WTA Washington: Tag 3
Bank of the West Classic Women Single
Mi20:00
WTA Stanford: Tag 3
Bet-At-Home Cup Kitzbühel Men Single
Do12:30
ATP Kitzbühel: Viertelfinale
Citi Open Women Single
Do19:50
WTA Washington: Tag 4
Bank of the West Classic Women Single
Do20:00
WTA Stanford: Tag 4
National Rugby League
Fr10:00
Dragons -
Rabbitohs
Bet-At-Home Cup Kitzbühel Men Single
Fr13:00
ATP Kitzbühel: Halbfinale
Citi Open Women Single
Fr20:00
WTA Washington: Viertelfinale
Bank of the West Classic Women Single
Fr21:00
WTA Stanford: Viertelfinale
Bet-At-Home Cup Kitzbühel Men Single
Sa14:00
ATP Kitzbühel: Finale
Citi Open Women Single
Sa22:00
WTA Washington: Halbfinale
Bank of the West Classic Women Single
Sa23:00
WTA Stanford: Halbfinale
Citi Open Women Single
So23:00
WTA Washington: Finale
Bank of the West Classic Women Single
So23:00
WTA Stanford: Finale

Der südafrikanische Leichtathletik-Verband hält das Startverbot gegen 800-m-Weltmeisterin Caster Semenya weiterhin aufrecht und fordert die Veröffentlichung des Geschlechtstests.

800m-Weltmeisterin Caster Semenya darf weiter nicht bei internationalen Wettkämpfen starten. Das verkündete am Donnerstag Südafrikas Leichtathletik-Verband ASA und machte damit die Hoffnungen der 19-Jährigen, die Geschlechtsmerkmale sowohl einer Frau als auch eines Mannes besitzen soll, auf ein baldiges Comeback zunichte.

"Wir können ihr die Starts erst erlauben, wenn der Weltverband IAAF für Aufklärung sorgt und die Ergebnisse des Geschlechtstests veröffentlicht", teilte ASA-Sprecher Ray Mali mit.

Semenya wollte nach Aussage ihres Trainers Michael Seme, der sich auf die Anwälte der Läuferin bezog, ab dem 19. Februar bei kleineren Meetings in ihrer Heimat starten. "Gott allein weiß, ob sie dort laufen wird oder nicht", sagte ihr Vater Jacob nun.

Geschlechtsfrage sorgt seit WM für Aufregung

Semenya, Monate zuvor noch völlig unbekannt, hatte im August bei der WM in Berlin nch einer Leistungsexplosion das 800-m-Finale der Frauen in 1:55,45 Minuten vor Janeth Jepkosgei (Kenia/1:57,90) gewonnen.

Danach waren wegen ihres maskulinen Aussehens Zweifel an ihrem Geschlecht aufgetaucht. Einem bereits vor der WM in Südafrika erstellten und ignorierten Gutachten folgte ein weiteres der IAAF. Dies ist offenbar noch nicht endgültig ausgewertet.

Ihre Goldmedaille durfte Semenya behalten. Der Läuferin sei kein Fehlverhalten vorzuwerfen, entschied die IAAF damals. Die öffentliche Diskussion über die Geschlechtsfrage sorgte anschließend in Südafrika für große Empörung.

Drei US-Sprinter auf der Flucht verhaftet

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung