Powell und Fraser dürfen in Berlin nicht starten

SID
Mittwoch, 12.08.2009 | 15:49 Uhr
Asafa Powell gewann in Peking Gold mit der jamaikanischen Sprintstaffel
© Getty
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Sechs jamaikanische Top-Athleten sind vom nationalen Verband für die WM in Berlin zurückgezogen worden. Darunter sind auch Asafa Powell und Shelly-Ann Fraser.

Jamaika hat sechs seiner Top-Athleten mit Ex-100-m-Weltrekordler Asafa Powell und Sprint-Olympiasiegerin Shelly-Ann Fraser an der Spitze von der am Samstag beginnenden Leichtathletik-WM in Berlin zurückgezogen.

IAAF-Generalsekretär Pierre Weiss bestätigte, dass die Delegation der Karibik-Insel den Weltverband bat, das Sextett von den Startlisten zu streichen.

Betroffen sind auch Melaine Walker, Olympiasiegerin über 400m Hürden, ihre Disziplinkollegin Kaliese Spencer, die 400-m-Olympiazweite Sherika Williams und Hürdensprinterin Brigitte Foster Hylton.

Beim Vorbereitungslehrgang nicht anwesend

Sie alle gehören dem Verein Maximising Velocity Power (MVP) von Coach Stephen Francis und waren unterlaubter Weise nicht zum Vorbereitungslehrgang in Herzogenaurach erschienen, aber am Dienstag in Berlin eingetroffen und hatten ihr Quartier im Hotel "Berlin, Berlin" bezogen.

Powell-Manager Paul Doyle sagte zu den Geschehnissen: "Wir haben nicht gewusst, dass wir verpflichtet waren, ins Traininslager zu kommen."

Die IAAF zeigte sich von dem Schreiben des Jamaikanischen Verbandes JAAA überrascht und bat sicherheitshalber um eine Bestätigung des Schreibens. "Die JAAA hat das Recht zu diesem Schritt. Es ist ihre Angelegenheit und hat nichts mit uns zu tun", betonte IAAF-Sprecher Nick Davies.

Großer Zwist im Hintergrund

Doch hinter der Nicht-Teilnahme steckt mehr. Es ist ein Machtkampf innerhalb des jamaikanischen Sprints zwischen den beiden rivalisierenden Leichtathletik-Klubs des Landes. Der eine ist der Racers Track Club mit Weltrekordler und Sprint-Superstar Usain Bolt und dessen Trainer Glen Mills, der andere ist MVP.

Vergeblich suchte IAAF-Präsident Lamine Diack Licht ins Dunkel zu bringen. Immer wieder rief er am Mittwoch Howard Aris, den Präsidenten des Jamaikanischen Leichtathletik-Verbandes JAAA, an. Doch der ignorierte das Klingeln. Und auch die Plätze mit dem Namensschild "Jamaika" im großen Kongresssaal blieben leer.

"Stephen Francis ist ein verdammter Lügner"

Nur Herb Elliot aus dem Medizinischen Komitee der IAAF war von den jamaikanischen Offiziellen greifbar: "Ich weiß von nichts, aber eines ist sicher: Stephen Francis ist ein verdammter Lügner."

Es ginge MVP doch immer nur ums Geld. "Die JAAA ist autonom und kann machen was sie will. Sie hat das Recht zu diesem Schritt", meinte der Tübinger Helmut Digel, Mitglied des IAAF-Councils.

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