Leichtathletik

Unglücksrabe de Lima hört auf

SID
Donnerstag, 01.01.2009 | 16:54 Uhr
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Seine Geschichte ging um die Welt und brachte ihm so viel Ruhm, dass er beim Abschied vom Profisport als 102. des Silvesterlaufs in Sao Paulo mehr Applaus erhielt als die Sieger: Unglücksrabe Vanderlei de Lima, der im Marathonlauf bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen fünf Kilometer vor dem Ziel mit gut 30 Sekunden Vorsprung in Führung liegend von einem irischen Fanatiker von der Strecke gedrängt worden war, beendete im Alter von 39 Jahren seine Karriere.

"Ich bin durch das Haupttor hinausgegangen. Ich habe heute den Applaus und die Bewunderung erhalten für alles, was ich geleistet habe und was mir der Sport gegeben hat", sagte de Lima: "Ich weiß nicht, ob ich ohne den Zwischenfall gewonnen hätte. Aber die Siegchance wurde mir dadurch geraubt. Dennoch trage ich keine Hassgefühle in mir. Das Wichtigste war der Gewinn der Bronzemedaille."

Weil er den Vorfall damals ohne Murren ertragen hatte - erst später klagte das brasilianische NOK erfolglos vor dem Sportschiedsgericht CAS in Lausanne auf eine zusätzliche Goldmedaille - erhielt de Lima vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) Ende August 2004 die Pierre-de-Coubertin-Medaille. "Sie ist mir so viel wert wie Gold."

De Limas Leben soll verfilmt werden

Der Langstreckler wuchs im Hinterland des Bundeslandes Parana auf, wo seine Familie auf dem Land Geld verdiente. Als Kind lief er auf den staubigen Wegen zwischen den Plantagen. Seine Marathonkarriere startet de Lima 1994, als er als Tempomacher in Reims (Frankreich) bis zum Schluss durchhielt und gewann.

Siege feierte er zudem bei den Panamerikanischen Spielen 1999 und 2003 sowie 1996 in Tokio, 2002 in Sao Paulo und 2004 beim Hamburg-Marathon.

Der in New York lebende slowenische Filmregisseur Loyzo Smolinsky hat ein Drehbuch über das Leben de Limas geschrieben.

Der auf wahre Begebenheiten beruhende Film soll "Marathon" heißen, als Untertitel ist der Satz "Du kannst meinen Körper aufhalten, aber ich bin nicht mein Körper" vorgesehen.

Für die geplanten Kosten von fünf Millionen US-Dollar werden gerade Sponsoren gesucht.

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