Doping

Ahlmann-Anhörung verschoben

SID
Mittwoch, 03.09.2008 | 12:35 Uhr
Christian Ahlmanns Comeback beim Turnier in La Coruna verlief mäßig
© Getty
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Die für den 6. September geplante Anhörung des Springreiters Christian Ahlmann (Marl) wegen der positiven Proben bei den Olympischen Spielen ist um 20 Tage verschoben worden.

"Der Weltverband hat eingeräumt, dass die Zeit zu knapp ist", sagte Ahlmanns Anwalt Andreas Kleefisch.

Startverbot vorerst akzeptiert

Trotz der rund dreiwöchigen Verlängerung des Verfahrens wird Ahlmann nach derzeitigem Stand nicht gegen das laufende Startverbot klagen.

"Wir sind noch nicht dabei, das per Einstweiliger Verfügung durchzusetzen", erklärte der Anwalt. Er setze auf die Einsicht des internationalen Reitverbandes FEI.

Doping oder verbotene Medikation?

Laut Reglement der FEI werden Reiter nach positiven Doping-Proben bei Olympischen Spielen sofort suspendiert. Das entspricht einem Berufsverbot.

Ahlmann darf vor dem Urteil der ersten Instanz, das nun nicht vor Ende Oktober zu erwarten ist, an keinen Turnieren teilnehmen. Wahrscheinlich dauert das Verfahren aber noch wesentlich länger.

Nach den inzwischen von der FEI zugeschickten Unterlagen steht für den Anwalt fest: "Das Thema Doping ist vom Tisch." Die bei Ahlmanns Pferd Cöster nachgewiesene Substanz Capsaicin fällt im Pferdesport-Reglement in die Klasse der verbotenen Medikation im Wettkampf oder im Falle des Missbrauchs unter Doping.

Gemeint ist damit der Einsatz an den Vorderbeinen oberhalb des Hufes, um die Haut zu reizen, was das Anschlagen an die Stangen schmerzhafter macht.

Ahlmann beteuert weiterhin Unschuld

Nach Angaben des Anwaltes gebe es in den Unterlagen der FEI dafür keine Beweise. "Das stützt die Version von Herrn Ahlmann", sagte Kleefisch.

"Wenn überhaupt, dann fällt es unter verbotene Medikation." Das Strafmaß wäre in diesem Fall erheblich geringer.

Ahlmann hat nach eigener Aussage das Mittel Equi-Block, in dem die Substanz Capsaicin enthalten ist, nur gegen Verspannungen auf den Rücken von Cöster aufgetragen. Die Beine seines Schimmelwallachs seien damit nie eingeschmiert worden.

Die Unterscheidung zwischen Doping und verbotener Medikation im Wettkampf gibt es nicht im Humansport, sondern nur beim Reiten.

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