Sportpolitik

Anti-Doping-Gesetz in Österreich beschlossen

SID
Mittwoch, 09.07.2008 | 09:15 Uhr
Advertisement
Wuhan Open Women Single
Live
WTA Wuhan: Tag 3
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Tag 4
Tashkent Open Women Single
WTA Taschkent: Viertelfinale
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Viertelfinale
Tashkent Open Women Single
WTA Taschkent: Halbfinale
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Halbfinale
Pro14
Leinster -
Edinburgh
Premiership
Worcester -
Saracens
ACB
Barcelona -
Saski Baskonia
Tashkent Open Women Single
WTA Taschkent: Finale
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Finale
China Open Women Single
WTA Peking: Tag 2
National Rugby League
Storm -
Cowboys
Premiership
Wasps -
Bath Rugby
World Grand Prix
Unibet World Grand Prix -
Tag 1
China Open Women Single
WTA Peking: Tag 3
World Grand Prix
Unibet World Grand Prix -
Tag 2
China Open Women Single
WTA Peking: Tag 4
Champions Hockey League
Wolfsburg -
Salzburg
Champions Hockey League
München -
Brynäs
World Grand Prix
Unibet World Grand Prix -
Tag 3
China Open Women Single
WTA Peking: Viertelfinale
World Grand Prix
Unibet World Grand Prix -
Tag 4
ACB
Valencia -
Obradoiro
NBA
Timberwolves -
Warriors
Pro14
Leinster -
Munster
NBA
Warriors -
Timberwolves
Premiership
Saracens -
Wasps

Wien - Drei Tage vor der geplanten Auflösung des Parlaments hat der österreichische Nationalrat ein neues Anti- Doping-Gesetz beschlossen.

Es bezieht unter anderem Blut- und Gendoping ein, lässt den dopenden Sportler aber weiterhin im juristischen Sinne straffrei, berichtete die Nachrichtenagentur APA.

Strafrechtlich verfolgt wird lediglich, wer Doping bei einer anderen Person anwendet oder auf der Verbotsliste stehende Substanzen in Verkehr bringt. Um der besonderen Gefährlichkeit von Anabolika, Hormonen und Stimulanzien Rechnung zu tragen, soll schon das bloße "Vorrätighalten" strafbar sein.

Haftstrafen bis zu fünf Jahren

Das Gesetz schafft eine Rechtsgrundlage dafür, dass die Unabhängige Doping-Kontrolleinrichtung künftig die Namen der wegen eines Dopingvergehens gesperrten Sportler veröffentlichen kann.

Für besonders schwere Fälle im Zusammenhang mit Doping beträgt die Maximalstrafe fünf Jahre Haft. Der Strafrahmen kann somit voll ausgenutzt werden, wenn Dopingsubstanzen an Minderjährige abgegeben werden, bei gewerbsmäßigem Handel mit Dopingmitteln sowie der Weitergabe von besonders gefährlichen Substanzen.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung