Leichtathletik

Gold dominiert neues Outfit des DLV

SID
Donnerstag, 24.04.2008 | 14:25 Uhr
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Oberhausen - Den deutschen Leichtathleten ist bei den Olympischen Spielen in Peking Gold schon sicher. Diese Farbe in Kombination mit Schwarz und Rot dominiert nämlich die neue Wettkampf-Kollektion des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV).

"Die Klamotten gefallen mir sehr", lobte Tobias Unger, Deutschlands Sprinter Nummer 1, den vom US-Sportausrüster "Nike" kreierten Look des Outfits bei der Präsentation im Gasometer in Oberhausen. "Wenn man in den Spiegel schaut, erkennt man sofort die Farben der Nationalfahne. Da kann es nur gut werden."

Der Olympia-Siebte von 2004 über 200 Meter macht sich mit diesen Worten aber auch selbst Mut. Sorgen bereitet dem 28-jährigen Athleten von der LAZ Salamander Kornwestheim-Ludwigsburg seine lädierte Achillessehne, die einen Peking-Start über seine Paradedisziplin infrage stellt.

Sorgenkind Unger 

"Lange Tempoläufe kann ich nicht machen und in der Kurve ist es problematisch. Ich werde deshalb zunächst erst die 100 Meter in Angriff nehmen", kündigte Unger an, sowohl bei seinem Freiluft-Einstand am 25. Mai in Weinheim als auch beim Golden-League-Meeting in Berlin (1. Juni) im Kurzsprint anzutreten.

"Mit 10,15 Sekunden kann man ins olympische Halbfinale über 100 Meter kommen", hofft er, "aber die 200 Meter werde ich noch nicht herschenken."

Abgesehen von den Sorgen um Unger erwartet DLV-Generalsekretär Frank Hensel einen guten Start in die olympische Freiluft-Saison: "Es läuft alles, ansonsten hat keiner größere Verletzungssorgen." Allerdings gibt es bei einigen DLV-Assen auch etwas Zweifel, ob sie den Erwartungen gerecht werden können.

"Der Druck nach der guten Hallen-Saison steigt. Es wird schwer, das zu toppen", sagte Hochspringerin Ariane Friedrich. Die Frankfurterin sprang im vergangenen Winter mit 2,02 Metern in die Weltspitze.

Lob für DLV-Kleider 

Optimistisch blickt DLV-Präsident Clemens Prokop den Olympischen Spielen und den 2009 folgenden Weltmeisterschaften in Berlin entgegen. "Wir haben nicht nur ein neues Outfit, sondern auch inhaltlich viel bewegt in den vergangenen Jahren", sagte der Amtsgerichtspräsident, der sich eine Medaillenprognose für Peking jedoch nicht entlocken ließ.

"Wir wünschen uns viele jubelnde Leichtathleten, die sich entweder über eine Medaille oder eine persönliche Bestleistung freuen", meinte Prokop nur.

Auch er lobte die neuen DLV-Kleider, in denen sich seine Athleten vom 15. August an im Olympiastadion besser von der Konkurrenz absetzen als in der Vergangenheit.

Materialien aus der Raumfahrt 

"Ich konnte zuletzt unsere Athleten von denen der Amerikaner optisch kaum unterscheiden", bekannte Prokop. Die USA gewannen 2004 in Athen übrigens 25 Medaillen, Deutschlands Leichtathleten nur zwei.

Dazu, dass in China für den DLV wieder mehr Edelplaketten rausspringen, soll die Wettkampfkleidung aus aerodynamischeren Stoffen beitragen.

Dank innovativer Materialien aus der Raumfahrt bekommen zudem die Laufschuhe eine neue Leichtigkeit: Nur 90 Gramm wiegt der neue "Victory"-Spike. Mit denen sollen die DLV-Stars federleicht ihre gesteckten Ziele erreichen.

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