Schwimmen

Fünf Weltrekorde bei Kurzbahn-WM

SID
Freitag, 11.04.2008 | 23:09 Uhr
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Manchester - Die Rekordflut bei den Kurzbahn-Weltmeisterschaften der Schwimmer in Manchester hält an. Olympiasiegerin Kirsty Coventry aus Simbabwe stellte mit 2:00,91 Minuten über 200 m Rücken einen Fabel-Weltrekord auf.

Weltrekorde erzielten auch der Kroate Duje Draganja mit 20,81 Sekunden über 50 Meter Freistil, die Australierin Felicity Galvez mit 25,32 Sekunden über 50 Meter Schmetterling, der Amerikaner Ryan Lochte mit 1:51,56 Minuten über 200 Meter Lagen und die US- Frauenstaffel über 4 x 100 Meter Lagen in 3:51,36 Minuten.

Europa-Bestmarken gelangen dem russischen Titelverteidiger Juri Prilukow mit 3:37,35 Minuten über 400 Meter Freistil, der Britin Elizabeth Simmonds in 2:02,60 als Zweiter über 200 Meter Rücken, Hanna-Maria Seppälä aus Finnland mit 59,62 Sekunden und Rang zwei über 100 m Lagen sowie den drittplatzierten Britinnen mit 3:53,02 in der Lagenstaffel.

Rupprath bucht Finale

Thomas Rupprath erreichte in seiner Weltrekord-Disziplin 50 m Rücken in 23,63 Sekunden als Vierter das Finale. "Von Platz zwei bis acht ist am Samstag alles drin", sagte der 31-Jährige.

Am schnellsten war der Brite Liam Tancock in 23,41. Zweiter Lichtblick im kleinen Team des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) ist der Potsdamer Johannes Dietrich, der als Fünfter (23,13) in den Endlauf über 50 m Schmetterling einzog.

Marleen Veldhuis, neue Weltmeisterin aus den Niederlanden, verfehlte über 100 m Freistil ihren Europarekord in 52,17 Sekunden nur um 9/100. Neuer Titelträger über 200 m Brust wurde der Brite Kristopher Gilchrest (2:06,18 Minuten).

Australierinnen dominieren

Auch über 400 m Freistil der Frauen gab es durch Kylie Palmer (Australien) in 3:59,23 Minuten eine neue Weltmeisterin. Für Shayne Reese (ebenfalls Australien) war der Sieg über 100 m Lagen in 59,58 ebenfalls WM-Titelpremiere.

Christin Zenner aus Hildesheim als 17. (2:14,32 Minuten) über 200 m Rücken und der Biberacher Markus Deibler als Zehnter über 200 m Lagen (1:58,11 Minuten) waren ebenso in den Vorläufen ausgeschieden wie Franziska Jansen als 21. über 400 m Freistil (4:17,91) und Marco Koch aus Darmstadt auf Platz 20 über 200 m Brust (2:11,94 Minuten).

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