Nach der Doping-Affäre

Staatsanwaltschaft weitet Ermittlungen aus

SID
Sonntag, 09.03.2008 | 12:17 Uhr
Patrick Sinkewitz fährt 2009 beim tschechischen Continental-Rennstall PSK Whirlpool
© DPA
Advertisement
NBA
Bulls @ Lakers
NBA
Warriors @ Thunder
Players Championship
Players Championship: Tag 1 -
Session 1
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 1
NHL
Penguins @ Bruins
Players Championship
Players Championship: Tag 1 -
Session 2
Pro14
Leinster -
Newport
Premiership
Newcastle -
Gloucester
NHL
Islanders @ Flyers
NHL
Senators @ Blue Jackets
NBA
Bulls @ Warriors
Players Championship
Players Championship: Tag 2 -
Session 1
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 2
Rugby Union Internationals
Schottland -
Australien
Rugby Union Internationals
England -
Samoa
Rugby Union Internationals
Wales -
Neuseeland
Rugby Union Internationals
Irland -
Argentinien
Players Championship
Players Championship: Tag 2 -
Session 2
NBA
Pelicans @ Warriors
World Championship Boxing
Sergey Kovalev -
Vyacheslav Shabranskyy
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 3
Players Championship
Players Championship: Tag 3 -
Session 1
Premiership
Saracens -
Exeter
NHL
Canucks @ Rangers
Players Championship
Players Championship: Tag 3 -
Session 2
NBA
Suns @ Timberwolves
NHL
Oilers @ Bruins
NBA
Cavaliers @ 76ers
NHL
Flyers @ Penguins
BSL
Fenerbahce -
Büyükcekmece
NBA
Wizards @ Timberwolves
NBA
Grizzlies @ Spurs
NBA
76ers @ Celtics
NHL
Maple Leafs @ Oilers
Premiership
Northampton -
Newcastle
NBA
Timberwolves @ Thunder
Rugby Union Internationals
Wales -
Südafrika
Pro14
Munster -
Ospreys
ACB
Saski-Baskonia -
Obradoiro
Premiership
Harlequins -
Saracens
BSL
Besiktas -
Anadolu Efes
ACB
Real Madrid -
Gran Canaria
NBA
Magic @ Knicks
NHL
LA Kings @ Blackhawks

Freiburg - Nach einer erneuten Vernehmung des geständigen Dopingsünders Patrik Sinkewitz (im Bild) wird die Staatsanwaltschaft Freiburg ihre Ermittlungen im Radsport ausweiten.

Es sei "nicht sehr wahrscheinlich, dass Sinkewitz alleine gedopt hat", sagte Wolfgang Maier, der Sprecher der dortigen Staatsanwaltschaft.

Er kündigte an, dass seine Behörde die frühere Freundin von Sinkewitz sowie weitere Rennfahrer vernehmen wolle.

Sinkewitz nennt Namen

Maier erklärte, Sinkewitz habe bei einer Vernehmung die Namen von anderen Radrennfahrern genannt. Bisher habe Sinkewitz alleine sich selbst belastet. Nun belaste er auf einmal auch andere, meinte Maier.

Um herauszufinden, welche Version richtig sei, sollten weitere Vernehmungen folgen. Deshalb solle auch Sinkewitz' Ex- Freundin verhört werden, denn sie soll bei dem Besuch in Freiburg dabei gewesen sein.

Maier hofft nun, dass "Bewegung in die Sache" kommt. Er sei "zuversichtlicher als noch vergangene Woche", dass die Sache nun aufgeklärt werden könne.

Klöden und Kessler im Fokus

Die "Süddeutsche Zeitung" berichtete, dass die damaligen T-Mobile-Fahrer Andreas Klöden und Matthias Kessler auch dabei gewesen seien, "als Sinkewitz bei der Tour de France 2006 von Straßburg aus einen Blutdoping-Abstecher ins Uni-Klinikum Freiburg unternahm".

Die Namen Andreas Klöden und Matthias Kessler wollte Maier jedoch weder bestätigen noch dementieren. Der Anwalt von Sinkewitz, Michael Lehner, wollte keinen Kommentar zu dem Artikel abgeben.

Der 32-jährige Klöden und der bis Mitte 2009 wegen Testosteron-Dopings gesperrte Kessler bestreiten, jemals Blut-Doping betrieben zu haben.

Der Wahlschweizer Klöden fährt seit 2007 für den Astana-Rennstall, der in diesem Jahr von Giro d'Italia und Tour de France ausgeladen wurde.

Sinkewitz vor Comeback 

Kessler wurde von Astana nach seinem Testosteron-Dopingfall vor der letztjährigen Tour de France fristlos entlassen.

Sinkewitz dagegen kann vom 18. Juli dieses Jahres an wieder Radrennen fahren. Das Präsidium des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) verzichtete am Donnerstag auf den weiteren Rechtsweg, nachdem Sinkewitz das Urteil in vollem Umfang anerkannt habe.

Das BDR- Sportgericht hatte Sinkewitz im November des Vorjahres wegen Testosteron-Dopings zu einer Einjahressperre bis zum 17. Juli 2008 und einer Geldstrafe in Höhe von 40.000 Euro verurteilt.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung