Sonntag, 30.03.2008

Beim Rennen in Misano

Michael Schumacher Vierter bei Motorradrennen

Misano/Italien - Rekord-Weltmeister Michael Schumacher hat bei einem Motorradrennen im italienischen Misano erneut seine Qualitäten auf zwei Rädern bewiesen.

Motorrad, Schumacher
© DPA

Der 39 Jahre alte frühere Formel-1-Pilot aus Kerpen belegte bei der KTM Trophy auf einer KTM Super Duke 990 den vierten Platz.

Dieser italienische Meisterschaftslauf war im Gegensatz zu seinen zwei vorherigen Starts kein Hobby-Rennen. Schumacher versicherte dennoch, dass er keine Laufbahn als Motorrad-Pilot plane: "Dies ist nicht der Start einer zweiten Karriere. Auch wenn ich ab und zu mal ein Rennen fahren werde, bedeutet das nicht mehr, als dass ich das aus Spaß an der Freud' mache."

"Das hat richtig Spaß gemacht" 

Schumacher startete als Dritter, fiel aber nach der ersten von zehn Runden auf Rang elf zurück. Zielstrebig kämpfte sich der frühere Ferrari-Star nach vorne. Beim Sieg des Italieners Andrea Padovani fuhr er in 1:49,612 Minuten die zweitschnellste Runde.

"Das hat richtig Spaß gemacht. Am Start war ich ein bisschen vorsichtig, aber ich habe ihn auch nicht gut hinbekommen und bin bis auf den vierzehnten Platz zurück gefallen", sagte Schumacher. "Sich dann durchs Feld nach vorne zu kämpfen war klasse, das Überholen war richtig gut."

Kein aktive Karriere geplant 

Schumacher versicherte zum wiederholten Mal, dass er das Motorradfahren ausschließlich aus Spaß betreibe: "Ich habe aber keine speziellen Ambitionen, in irgend eine Rennserie einzusteigen."

Er wolle "nicht in die gleiche Maschinerie wieder einsteigen, die ich Ende 2006 verlassen habe. Und ich bin auch nicht so vermessen anzunehmen, dass ich heute noch in eine professionelle Serie einsteigen könnte. Will ich gar nicht." Wie in der Formel 1 achte er darauf, es nie zu übertreiben.

Vor eineinhalb Jahren hatte Schumacher seine einmalige Karriere nach sieben WM-Titeln, 91 Grand-Prix-Siegen, 68 Pole-Positionen, 76 schnellsten Rennrunden und zahlreichen weiteren Bestmarken beendet. Inzwischen arbeitet der Vater zweier Kinder als Ferrari-Berater.


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