Freitag, 28.03.2008

Segeln

Eilanhörung soll America's Cup-Streit klären

Hamburg - Im erneuten Streit zwischen America's Cup-Verteidiger Alinghi und dem US-Segelrennstall BMW Oracle Racing sollen die Parteien schon am 2. April vor Gericht erscheinen.

Der Richter Herman Cahn am Obersten New Yorker Landesgericht reagierte binnen 24 Stunden auf den Eilantrag der Schweizer. Damit schürte er neue Hoffnungen auf ein baldiges Ende des Streits um den Austragungstermin des Exklusivduells zwischen den Cup-Giganten.

Team Germanys Sportdirektor Jochen Schümann sagte zur Fortsetzung der gerichtlichen Auseinandersetzung: "Das entspricht genau meinen Erwartungen. Zwischen diesen beiden Parteien wird es zu keinem Thema eine Einigung geben. Da hilft nur ein klarer Gerichtsentscheid."

Verträge laufen aus 

Der werde hoffentlich bald kommen und der "America's Cup damit schneller wieder unterwegs sein als manch einer denkt."

Die Verträge aller Team-Germany-Angestellten laufen am 31. März aus. Ein Neustart ist erst geplant, wenn Klarheit über den Termin für das 33. Duell um den America's Cup zwischen Alinghi und BMW Oracle Racing besteht und damit auch absehbar ist, wann die 34. Cup-Auflage - dann wieder konventionell mit mehreren Herausforderern - ausgetragen werden kann.

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