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SID
Montag, 11.02.2008 | 11:29 Uhr
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Salt Lake City - Vier Weltrekorde haben den schnellsten Weltcup der Shorttrack-Geschichte geprägt. Auf der Hochlandbahn von Salt Lake City erzielten die deutschen Shorttracker zwar vier nationale Rekorde, doch die Staffeln verpassten die WM-Qualifikation.

In der Vorsaison hatte es im Weltcup acht Finalplätze für deutsche Shorttracker gegeben, in diesem Jahr lediglich einen. An drei deutschen Rekorden war der Dresdner Tyson Heung beteiligt, der mit Platz fünf über 500 Meter für das beste deutsche Weltcup-Saisonergebnis sorgte.

Er ist nun Rekordhalter über 500 (41,573 Sekunden) und 1000 Meter (1:25,906 Minuten). Sebastian Praus (Mainz) verbesserte seinen 1500-Meter-Rekord auf 2:11,581 Minuten, die 5000-Meter-Staffel lief im Vorlauf in 6:51,095 Minuten Rekord, was aber für das Halbfinale nicht reichte.

Flaggschiffe müssen zusehen 

Tatenlos mussten die deutschen Läufer mit ansehen, wie im Halbfinale ein Sturz der Kanadier sowohl Russland als auch Großbritannien den Finaleinzug ermöglichte. Schließlich profitierte Japan im B-Finale vom Sturz des US-Teams, um ebenfalls noch an Deutschland vorbeizuziehen.

"Das war ganz bitter für die Jungs, das müssen wir erst einmal verarbeiten", sagte Bundestrainer Markus Tröger. "Gerade unsere Flaggschiffe, die Staffeln, mit denen wir bei Olympia und bei der vorigen WM waren, müssen zusehen."

Für Weltrekorde sorgten über 500 Meter Olympiasiegerin Wang Meng aus China (43,216 Sekunden) und der Südkoreaner Sung Si-Bak (41,051), über 1500 Meter die Chinesin Zhou Yang (2:16,729 Minuten) sowie im 3000-Meter-Staffellauf der Damen Südkoreas Team (4:09,938). Bei den 60 Weltcup-Entscheidungen gingen 37 Siege nach Südkorea, 17 nach China. In einigen Entscheidungen kamen die Europäer nicht einmal mehr unter die besten Zehn.

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