Leichtathletik

Harte Auslese bei Stabhochspringern

SID
Donnerstag, 31.01.2008 | 15:22 Uhr
Advertisement
NBA
Bulls @ Lakers
NBA
Warriors @ Thunder
Players Championship
Players Championship: Tag 1 -
Session 1
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 1
NHL
Penguins @ Bruins
Players Championship
Players Championship: Tag 1 -
Session 2
Pro14
Leinster -
Newport
Premiership
Newcastle -
Gloucester
NHL
Islanders @ Flyers
NHL
Senators @ Blue Jackets
NBA
Bulls @ Warriors
Players Championship
Players Championship: Tag 2 -
Session 1
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 2
Rugby Union Internationals
Schottland -
Australien
Rugby Union Internationals
England -
Samoa
Rugby Union Internationals
Wales -
Neuseeland
Rugby Union Internationals
Irland -
Argentinien
Players Championship
Players Championship: Tag 2 -
Session 2
NBA
Pelicans @ Warriors
World Championship Boxing
Sergey Kovalev -
Vyacheslav Shabranskyy
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 3
Players Championship
Players Championship: Tag 3 -
Session 1
Premiership
Saracens -
Exeter
NHL
Canucks @ Rangers
Players Championship
Players Championship: Tag 3 -
Session 2
NBA
Suns @ Timberwolves
NHL
Oilers @ Bruins
NBA
Cavaliers @ 76ers
NHL
Flyers @ Penguins
BSL
Fenerbahce -
Büyükcekmece
NBA
Wizards @ Timberwolves
NBA
Grizzlies @ Spurs
NBA
76ers @ Celtics
NHL
Maple Leafs @ Oilers
Premiership
Northampton -
Newcastle
NBA
Timberwolves @ Thunder
Rugby Union Internationals
Wales -
Südafrika
Pro14
Munster -
Ospreys
ACB
Saski-Baskonia -
Obradoiro
Premiership
Harlequins -
Saracens
ACB
Real Madrid -
Gran Canaria
NBA
Magic @ Knicks
NHL
LA Kings @ Blackhawks

Cottbus - Bei den deutschen Stabhochspringern spitzt sich im Olympia-Jahr der Konkurrenzkampf um die begehrten Tickets für die Saison-Höhepunkte weiter zu. "Ich habe acht potenzielle Kandidaten, die 5,70 Meter hoch springen können", sagte Bundestrainer Jörn Elberding.

Coach und Athleten sind sich einig in der Einschätzung, dass wie bereits in den zurückliegenden Jahren erst die deutschen Hallen-Meisterschaften in Sindelfingen (23./24. Februar) und im Sommer in Nürnberg (5./6. Juli) die Entscheidung bringen werden.

Zur Hallen-WM nach Valencia (7. bis 9. März) kann nur ein Duo fahren, für Peking geht es um drei Tickets - in keiner anderen Disziplin sind die Plätze so Die hartumkämpft.

Die Nominierungskriterien

Der Bundestrainer führt diese Entwicklung auf die gute Zusammenarbeit seiner Trainerkollegen zurück. Ausdruck dafür ist auch, dass sich die Stabhochspringer gemeinsam in zwei Gruppen in Stellenbosch/Südafrika und San Diego auf den Sommer vorbereiten werden.

Auch in Sachen Nominierungskriterien waren sich die Höhenjäger einig: Bevor der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) den Entschluss fasste, dass man sich beim Europapokal nicht direkt für die Sommerspiele qualifizieren kann, hatten die Trainer und Kaderathleten in einem gemeinsamen Brief an den DLV bereits einen entsprechenden Antrag gestellt.

"Damit wird der Aufbau nicht gestört. Wir haben zwar keine Trials wie in den USA, benötigen aber ähnliche Verhältnisse", betonte Elberding. Damit kommt es bei den nationalen Titelkämpfen zum großen Ausscheidungsspringen.

"Unbedingt zur Hallen-WM" 

Nachdem die deutschen Stabhochspringer in der bisherigen Hallensaison noch keine Top-Leistungen abgeliefert haben, soll sich das in Stuttgart ändern.

Bisher haben nur das Trio Tim Lobinger (München) als Sieger von Dormagen mit 5,76 Meter, der weiter aufstrebende Studenten-Weltmeister Alexander Straub (Filstal/5,72) und Björn Otto (Uerdingen/5,70) die WM-Norm einmal erfüllt.

"Ich möchte unbedingt zur Hallen-WM. Dort hole ich Gold. Viva Valencia", tönte Lobinger nach dem besten Saisoneinstand seiner Karriere.

Ecker mit Rippenverletzung 

"Bisher ist noch nichts passiert. Meister werden - und du bist dabei. Punkt, aus", sagte der WM-Fünfte Otto. Er hofft ebenfalls auf die Teilnahme an beiden Jahreshöhepunkten, musste sich als zweimaliger Sieger beim 6. Springermeeting in Cottbus aber mit Rang fünf und 5,50 Meter begnügen.

Vorjahressieger Danny Ecker (Leverkusen) belegte mit 5,60 hinter dem 40 Jahre alten Jeff Hartwig (USA) und dem höhengleichen Straub (je 5,65) Rang drei.

Eine Rippenverletzung, die er sich drei Tage zuvor in Moskau zugezogen hatte, behinderte ihn. Ecker: "Ich konnte nicht tief ein- und ausatmen."

"Die Form habe ich" 

Ecker, der im Vorjahr Hallen-Europameister wurde und als Dritter von Osaka die erste deutsche Stabhochsprung-Medaille bei einer Freiluft-WM erkämpfte, will sich in den nächsten drei Wochen wieder an "vernünftige Höhen" heranpirschen.

"Bei den deutschen Meisterschaften muss man 5,80 Meter springen und die Form habe ich", sagte er. In Valencia zu fehlen, wäre aber "kein Beinbruch", denn sein Hauptaugenmerk liege auf den Olympischen Spielen: "Mein Ziel ist eine Medaille. Dafür werde ich meine ganze Kraft einsetzen."

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung