Schwimmen

Schwimmverband prüft verpasste Dopingtests

SID
Mittwoch, 05.12.2007 | 12:28 Uhr
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Hamburg - Der Deutsche Schwimmverband (DSV) prüft derzeit drei Fälle, in denen Athleten bei Dopingkontrollen nicht angetroffen wurden.

Die möglichen "Missed Tests" betreffen die beiden olympischen Medaillenkandidatinnen Antje Buschschulte und Angela Maurer sowie Nachwuchshoffnung Johanna Manz. Anselm Oehlschlägel, Anti-Doping-Beauftragter des DSV, bestätigte der dpa einen entsprechenden Bericht der "Sport Bild".

"Ich hoffe, dass dies alles noch bis Ende des Jahres geklärt wird. Es handelt sich aber um schwebende Verfahren, zu denen ich mich jetzt nicht öffentlich äußern darf", meinte Oehlschlägel.

"Ich bin zur Verschwiegenheit verpflichtet." Ein erwiesener erster "Missed Test" zieht eine öffentliche Verwarnung, ein zweiter eine dreimonatige Wettkampfsperre nach sich. Verpasst ein Kaderathlet zum dritten Mal eine Dopingkontrolle, wird er für ein Jahr suspendiert.

Vergessene Abmeldung

Ex-Weltmeisterin Buschschulte war laut "Sport Bild" am 28. August bei einer angekündigten Kontrolle nicht daheim in Magdeburg. Über einen Trainingslager-Aufenthalt auf Lanzarote soll die 30-Jährige zwar den Weltverband FINA, aber nicht die Nationale Anti-Doping- Agentur (NADA) informiert haben. "Ich hatte mich dort per Fax abgemeldet", wird die Rückenspezialistin aus Magdeburg von dem Blatt zitiert.

"Bei der NADA habe ich die eigentlich einfachere Abmeldung über das Internet leider vergessen", erklärte Buschschulte.

Drohendes Image-Problem

Langstrecken-Weltmeisterin Angela Maurer und ihre Teamkollegin Johanna Manz wurden bei einer unangemeldeten Kontrolle am 8. Juni in Wiesbaden nicht angetroffen. Maurer war an diesem Tag beim Weltcup in Sevilla, wo sie ohnehin getestet wurde.

DSV-Cheftrainer Örjan Madsen hatte die Athleten in einem internen Schreiben, das "Sport Bild" vorliegt, vor einer zu laxen Haltung im Umgang mit Dopingkontrollen gewarnt und zu mehr Disziplin aufgerufen.

"Liebe Leute, wir haben ein Image-Problem, das sich zu einem Glaubwürdigkeitsproblem entwickeln kann", betonte der Norweger.

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