HSV und Gummersbach trotz Remis auf Kurs

SID
Samstag, 10.11.2007 | 19:50 Uhr
hens, hamburg, moskau
© Getty
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Hamburg - Der HSV Hamburg und der VfL Gummersbach können für die zweite Gruppenphase der Handball-Champions-League planen. Für die Hanseaten gab es ein umkämpftes 32:32 (16:16) gegen den russischen Meister Medwedi Tschechow.

Gummersbach erreichte beim ungarischen Meister MKB Veszprem durch einen Kraftakt ein 35:35 (16:20). Dabei verhinderte das Team von Trainer Alfred Gislason seine erste Saison-Niederlage in der Champions-League.

Vor 3168 Zuschauern in der Sporthalle Hamburg sicherte HSV-Kapitän Guillaume Gille in der Schlusssekunde mit einem Rückhandwurf das Remis. Mit 7:1 Punkten führt der HSV die Vorrundengruppe E weiterhin vor Tschechow (5:3) an. In den noch ausstehenden Spielen gegen Viborg und Saporoschje werden die Hamburger Platz eins oder zwei wohl nicht mehr aus der Hand geben.

Hens trifft neun Mal 

Die Mannschaft aus der Moskauer Vorstadt Tschechow, die weitgehend mit der russischen Nationalmannschaft identisch ist, machte den Hamburgern von Beginn an das Leben schwer. Angeführt von dem spielstarken und trickreichen Konstantin Igropulo lag Medwedi lange Zeit vorn. Die erste Führung der Gastgeber markierte Guillaume Gille zum 6:5 (12.).

Zu Beginn der zweiten Halbzeit brachte HSV-Trainier Martin Schwalb mit Bitter, Yoon mund Matthias Flohr frische Kräfte. Medwedi Tschechow lag fast immer knapp in Führung. Erst in der 54. Minute sorgte Flohr für die erneute HSV-Führung (30:29). In der spannungsreichen Schlussphase schienen die Russen die Oberhand zu behalten, ehe Guillaume Gille zum Trickwurf ausholte. Nationalspieler Pascal Hens war mit neun Toren bester Werfer seines Teams, für Tschechow war Igropulo (11/5) am erfolgreichsten.

Gummersbach kassiert späten Ausgleich

Die Gummersbacher verteidigten mit dem Punktgewinn in der Gruppe F auch nach dem 4. Spieltag die Tabellenspitze. Vor 2000 Zuschauern in Veszprem übten die Hausherren vor dem Seitenwechsel viel Druck aus und dominierten die Partie. Gummersbach fand erst im zweiten Durchgang seinen Rhythmus und bewies nach einem zwischenzeitlichen Rückstand von 17:24 seine kämpferischen Qualitäten.

Angetrieben vom neunfachen Torschützen Robert Gunnarsson und Roman Pungartnik (8 Treffer) starteten die Gäste eine imponierende Aufholjagd und gingen in der Schlussminute sogar in Führung. Veszprem gelang in einer niveauvollen Partie aber noch der verdiente Ausgleich.

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