Südafrika im Rugby-Fieber

Ein Land trägt grün

SID
Freitag, 19.10.2007 | 15:03 Uhr
rugby wm suedafrika fans springbocks
© Getty
Advertisement
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Tag 4
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Main Fight PK
National Rugby League
Broncos -
Eels
Champions Hockey League
Jönköping -
Adler Mannheim
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Viertelfinale
Winston-Salem Open Men Single
ATP Winston-Salem: Viertelfinale
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Undercard PK
Perth Darts Masters
Perth Darts Masters: Tag 1
Champions Hockey League
Grizzlys Wolfsburg -
Banska Bystrica
Champions Hockey League
Red Bull München -
Krakau
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Halbfinale -
Session 1
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Weigh-in
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Halbfinale -
Session 2
Winston-Salem Open Men Single
ATP Winston-Salem: Halbfinale
National Rugby League
Storm -
Rabbitohs
Perth Darts Masters
Perth Darts Masters: Tag 2
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Finale
Winston-Salem Open Men Single
ATP Winston-Salem: Finale
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Undercard + Main Fight
Perth Darts Masters
Perth Darts Masters: Halbfinale & Finale
Champions Hockey League
Adler Mannheim -
Trinec
Champions Hockey League
Krakau -
Red Bull München
National Rugby League
Storm -
Raiders
Premiership
Saracens -
Northampton
Premiership
Wasps -
Sale
Premiership
Leicester -
Bath

Johannesburg - Die Farbe der nationalen Rugby-Mannschaft ist vor dem WM-Finale gegen England allgegenwärtig.

Und das nicht nur in Restaurants, auf Titelseiten, in Läden und Ämtern: "Mein Blut ist grün", sagte Sportminister Ngconde Balfour am Freitag. Und selbst Präsident Thabo Mbeki trug vor seiner Abreise zum Finale in Paris ein grünes Nationaltrikot.

"Wir werden den WM-Cup heimbringen, wie schon 1995", sagte Mbeki siegessicher.

Sieg des neuen Südafrikas

1995, ein Jahr nach der demokratischen Wende am Kap, hatte der von Präsident Nelson Mandela überreichte Cup an die siegreichen "Springboks" symbolische Akzente für die Aussöhnung zwischen Schwarz und Weiß gesetzt.

Der erste große sportliche Erfolg nach dem Ende der Apartheid war damals auch als Sieg des neuen Südafrikas gefeiert worden.

Dennoch stand das überwiegend bei weißen Südafrikanern hoch im Kurs stehende Rugby auch vor deieser Weltmeisterschaft immer wieder in die Kritik geraten, weil es zu wenige schwarze Spieler im Nationalteam gibt.

Bessere Nachwuchsförderung gefordert

Eine Quotenregelung soll künftig sicherstellen, dass die Nationalmannschaft die schwarze Bevölkerungsmehrheit widerspiegelt.

Oppositionschefin Helen Zille sprach sich am Freitag zur stärkeren Nachwuchsförderung junger schwarzer Talente anstelle von Rassen-Quoten aus. "Sport wurde in Südafrika stets zu seinem Nachteil politisiert", betonte Zille.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung