HBL: Erster Härtetest für Ligaprimus Füchse Berlin gegen THW Kiel

Schaffen Füchse Startrekord gegen Kiel?

SID
Dienstag, 04.10.2016 | 12:59 Uhr
Paul Drux und Co. wollen sich gegen Steffen Weinhold und die Kieler durchsetzen
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Vereinsweltmeister gegen deutschen Rekordmeister, Tabellenführer gegen den Tabellendritten: Wenn am Mittwochabend (19 Uhr live auf DAZN und im LIVETICKER) die Füchse Berlin den THW Kiel empfangen, kommt es nicht nur zum Spitzenspiel der Handball-Bundesliga - sondern auch zur ersten Reifeprüfung für den bislang ungeschlagenen Ligaprimus aus der deutschen Hauptstadt.

"Mein Blutdruck ist 120 zu 80. Ich war bei der Vorsorgeuntersuchung - alles ist in Ordnung. Von daher bin ich völlig entspannt vor der Begegnung", sagte Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning: "Von einem ersten Härtetest würde ich aber nicht sprechen. Da hatten wir schon ein paar."

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Sechs Spiel, sechs Siege gab es für die Füchse bisher. Allerdings stand noch keine Partie gegen eines der absoluten Topteams auf dem Programm. Bis zum Mittwoch. Das Team von Trainer Erlingur Richardsson könnte gegen den THW sogar seinen Startrekord aus der Saison 2010/2011 einstellen. Den Respekt der Gegner hat der Hauptstadtklub aber bereits jetzt schon sicher.

"Die Füchse spielen bisher eine starke Saison. Wir müssen in Berlin alle an unsere Grenzen gehen, um das Spiel zu gewinnen", sagte THW-Torwart und Europameister Andreas Wolff: "Wir sind bereit für dieses Spitzenspiel."

Tönnesen und Wiede fallen aus

Die Kieler sind gewarnt. Obwohl die Füchse nach dem kräftezehrenden 30:29-Sieg beim TSV Hannover-Burgdorf am Montag nur einen Tag Pause - und in Kent-Robin Tönnesen sowie Nationalspieler Fabian Wiede auf der rechten Rückraumposition gleich zwei Ausfälle zu verzeichnen haben. Im Falle von Wiede gab der Klub am Dienstagnachmittag immerhin aber Entwarnung. Eine MRT-Untersuchung ergab, dass sich der 22-Jährige an der Wurfschulter nicht schwer verletzt hat.

Dabei ist der im Vergleich zur Vorsaison deutlich verstärkte Kader wohl der Hauptgrund für den Höhenflug der Füchse. In Jesper Nielsen verließ nur ein Leistungsträger den Klub, dafür wechselten Europameister Steffen Fäth sowie der kroatische Nationalspieler Kresimir Kozina nach Berlin. Auch Nationalspieler Paul Drux, in der Vorsaison lange verletzt, ist wieder einsatzbereit.

Füchse verteilen Last auf mehrere Schultern

"Zuletzt hing die Last in unserem Angriffsspiel an zu wenigen Spielern, jetzt können wir diese auf mehr Schultern verteilen. Dadurch sind wir schwerer auszurechnen", sagte Trainer Richardsson. Und Hanning ergänzte: "Wir haben einen sehr ausgeglichenen Kader. Dadurch konnten wir viel wechseln."

Ein weiterer positiver Effekt: Durch die Alternativen auf der Bank können die Füchse deutlich höheres Tempo gehen. Über die bisher gute Torhüter- und Abwehrleistung gelangen bisher zudem viele Gegenstoßtore.

Dennoch, auch in dieser Saison zeigen die Füchse Schwächen: Gegen Hannover waren sie in der zweiten Halbzeit kurz davor, einen sicheren Vorsprung noch aus der Hand zu geben. "Wir haben aber in der zweiten Halbzeit phasenweise nur noch verwaltet und leider nicht mehr gestaltet", sagte Hanning. Er weiß: Gegen Kiel muss sich das ändern.

Die Kieler sind gewarnt. Obwohl die Füchse nach dem kräftezehrenden 30:29-Sieg bei der TSV Hannover-Burgdorf am Montag nur einen Tag Pause - und in Kent-Robin Tönnesen sowie Nationalspieler Fabian Wiede auf der rechten Rückraumposition gleich zwei Ausfälle zu verzeichnen haben. Im Falle von Wiede gab der Klub am Dienstagnachmittag immerhin aber Entwarnung. Eine MRT-Untersuchung ergab, dass sich der 22-Jährige an der Wurfschulter nicht schwer verletzt hat.

Füchse mit deutlich besserem Kader

Dabei ist der im Vergleich zur Vorsaison deutlich verstärkte Kader wohl der Hauptgrund für den Höhenflug der Füchse. In Jesper Nielsen verließ nur ein Leistungsträger den Klub, dafür wechselten Europameister Steffen Fäth sowie der kroatische Nationalspieler Kresimir Kozina nach Berlin. Auch Nationalspieler Paul Drux, in der Vorsaison lange verletzt, ist wieder einsatzbereit.

"Zuletzt hing die Last in unserem Angriffsspiel an zu wenigen Spielern, jetzt können wir diese auf mehr Schultern verteilen. Dadurch sind wir schwerer auszurechnen", sagte Trainer Richardsson. Und Hanning ergänzte: "Wir haben einen sehr ausgeglichenen Kader. Dadurch konnten wir viel wechseln." Ein weiterer positiver Effekt: Durch die Alternativen auf der Bank können die Füchse deutlich höheres Tempo gehen. Über die bisher gute Torhüter- und Abwehrleistung gelangen bisher zudem viele Gegenstoßtore.

Dennoch, auch in dieser Saison zeigen die Füchse Schwächen: Gegen Hannover waren sie in der zweiten Halbzeit kurz davor, einen sicheren Vorsprung noch aus der Hand zu geben. "Wir haben aber in der zweiten Halbzeit phasenweise nur noch verwaltet und leider nicht mehr gestaltet", sagte Hanning. Er weiß: Gegen Kiel muss sich das ändern.

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