Füchse holen Remis in Madrid - Flensburg siegt

SID
Sonntag, 17.03.2013 | 21:57 Uhr
Iker Romero war mit Spanien Handball-Weltmeister und spielt jetzt für die Füchse Berlin
© getty
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Der HSV Hamburg und die SG Flensburg-Handewitt haben blendende Aussichten auf den Einzug in das Viertelfinale der Champions League. Die Füchse Berlin erkämpften ein Unentschieden in Madrid.

Flensburg-Handewitt empfängt Gorenje Velenje nach einem 28:25 (16:14) am Samstag mit breiter Brust.

Dem zweimaligen Finalisten Flensburg reichte in Slowenien ein solider Auftritt, um Velenje in Schach zu halten. Der deutsche Vizemeister agierte in der Abwehr zwar teilweise etwas nachlässig, konnte sich aber in den entscheidenden Momenten auf seinen schwedischen Torhüter Mattias Andersson verlassen.

Füchse erkämpfen Remis

Dagegen stehen die Füchse Berlin nach dem 29:29 (10:13) bei Vorjahresfinalist BM Atlético Madrid am kommenden Sonntag in der Max-Schmeling-Halle vor einer hohen Hürde.

In Madrid sorgte der frühere spanische Weltmeister Iker Romero, mit acht Treffern der erfolgreichste Werfer der Berliner, wenige Sekunden vor dem Schlusspfiff für den verdienten Ausgleich. Die aufoperungsvoll kämpfenden Füchse ließen sich auch von einem Drei-Tore-Rückstand zur Halbzeit nicht entmutigen und zogen nach der Pause ihrerseits zwischenzeitlich auf drei Tore davon. "Es war ein Riesenfight von unserer Truppe, jeder hat sich reingeworfen. Ich glaube, wir können stolz sein", sagte der dreifache Torschütze Sven-Sören Christophersen. Die Füchse müssen im Rückspiel auf Spielmacher Bartlomiej Jaszka verzichten müssen. Der 29 Jahre alte polnische Nationalspieler fällt nach einer erfolgreichen Operation am Blinddarm voraussichtlich drei Wochen aus.

Hamburg souverän - Kiel patzt

In Celje dominierten die Gäste aus Hamburg die erste Halbzeit fast nach Belieben und überzeugten angeführt von Lindberg, der in der 47. Minute durch das zwischenzeitliche 29:22 sein 400. Champions-League-Tor für den HSV erzielte, und dem Polen Marcin Lijewski (neun Tore) mit ihrem Offensivspiel. Die gefürchtete "Hölle von Celje" war angesichts der Hamburger Überlegenheit nach 30 Minuten verstummt. "Es muss natürlich unser Ziel sein, das Ding im Rückspiel klar zu machen. Das wird aber kein Spaziergang, das wissen wir", sagte Torhüter Johannes Bitter.

Titelverteidiger THW Kiel hatte bereits am Donnerstag beim russischen Meister Medwedi Tschechow 35:37 (17:19) verloren und sich damit für das Rückspiel am 24. März in eine prekäre Lage gebracht.

Die Handball-Champions-League in der Übersicht

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