Samstag, 12.06.2010

Handball

Deutsche Handballer auf WM-Kurs

Mit 25:20 (14:9) hat das DHB-Team um Trainer Heiner Brand das Hinspiel der WM-Play-offs in Dortmund gegen Griechenland gewonnen. Das zweite Duell findet am 20. Juni in Drama statt.

Mit acht treffern war Uwe Gensheimer bester Werfer
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Mit acht treffern war Uwe Gensheimer bester Werfer

Die deutschen Handballer haben sich im Kampf um die WM-Qualifikation eine ordentliche Ausgangsposition erarbeitet. Die Mannschaft von Bundestrainer Heiner Brand besiegte Griechenland im Play-off-Hinspiel in Dortmund 25:20 (14:9) und hat damit gute Aussichten, das Ticket für die WM-Endrunde 2011 in Schweden zu lösen. Das Rückspiel findet am 20. Juni im griechischen Drama statt.

Bester Werfer in der Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB) war Uwe Gensheimer von den Rhein-Neckar Löwen mit acht Toren, der Lemgoer Holger Glandorf kam auf sieben Treffer.

Vor 6500 Zuschauern in der Westfalenhalle tat sich die deutsche Mannschaft in den ersten 20 Minuten schwer. Zwar überzeugte Torwart Silvio Heinevetter (Berlin) mit einigen starken Paraden und auch die Abwehr leistete meist gute Arbeit, doch im Angriff erlaubte sich die DHB-Auswahl einige technische Fehler. Zudem offenbarten die Gastgeber zunächst einige Schwächen in der Chancenverwertung.

Die Brand-Truppe geriet gegen die Griechen zwar nie in Rückstand, doch bis zur 20. Minute blieb die Begegnung beim Stand von 9:9 offen. Brand forderte von seiner Mannschaft während einer Auszeit mehr Geduld im Angriffsspiel. "Wir müssen nicht sofort fünf Tore vorlegen", so der Bundestrainer.

Bilder des Tages - 12. Juni
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Sperren ohne Ball: Erick Aybar von den Los Angeles Angels of Anaheim rennt Blake DeWitt vom Stadtrivalen Los Angeles Dodgers einfach über den Haufen.
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Im Rahmen des selben Spiels tritt plötzlich Ozzy Osbourne ans Mikrofon und versucht den Weltrekord für den längsten und lautesten Schrei aller Zeiten aufzustellen - Sachen gibts
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Glandorf glänzt

Sein Team setzte die Vorgaben nun besser um und sich bis zur Halbzeit doch noch auf fünf Treffer ab (14:9). Besonders Glandorf überzeugte mit herrlichen Toren und einigen guten Zuspielen. Das Rückraum-Ass hatte gegen die mit sechs Bundesliga-Legionären angetretenen Griechen schon bis zur Pause fünf Treffer auf sein Konto gebracht.

Brand nutzte schon im ersten Durchgang die Breite und Ausgeglichenheit seines Kaders gegenüber den Hellenen aus und wechselte munter durch. Da störte es auch nicht, dass der Bundestrainer im Vorfeld einige Absagen verkraften musste.

Harter Kampf und Personalsorgen

Christian Sprenger (Fußprobleme), Sven-Sören Christophersen (Teilanriss der Patellasehne) und Stefan Schröder (Kreuzbandriss) fehlten verletzt. Torhüter Johannes Bitter, der nach seiner Armverletzung nach der langen Bundesliga-Saison pausiert, stand ebenfalls nicht zur Verfügung. Zudem legt Torsten Jansen in der Nationalmannschaft eine Pause ein.

Nach dem Wechsel taten sich die Gastgeber im Angriff erneut schwer, jedes Tor mussten sie sich hart erarbeiten. Allerdings war auf Torhüter Heinevetter weiterhin Verlass, sodass die DHB-Auswahl mit einem Fünf-Tore-Vorsprung ins Rückspiel geht.

Das Rückspiel findet am 20. Juni im griechischen Drama statt.

DHB-Team kritisiert Playoff-Spielverlegung


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