DHB-Team macht ersten Schritt aus der Krise

SID
Sonntag, 18.04.2010 | 14:23 Uhr
Heiner Brand ist seit 1997 Trainer der deutschen Handball-Nationalmannschaft
© Getty
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Die deutschen Handballer haben den ersten Schritt aus der Krise nach dem EM-Debakel gemacht, dennoch gab es beim Weltmeister von 2007 nach dem Turniersieg in Norwegen auch kritische Töne.

Zudem muss Bundestrainer Heiner Brand vor den entscheidenden WM-Qualifikationsspielen gegen Griechenland die Personalie Michael Kraus klären. Seine Zukunft als Kapitän der Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB) ist offen.

"Diese Schwächephasen in allen Spielen zeigen uns, dass wir noch besser eingespielt sein müssen. Wir müssen auch mental stärker werden und versuchen, unser Konzept nicht nur über 45, sondern über 60 Minuten durchzuziehen", sagte Brand im Interview nach dem 27:26-Erfolg gegen Dänemark.

Zuvor hatte der EM-Zehnte beim Vier-Länder-Turnier gegen Gastgeber Norwegen gewonnen (28:27) und bei der Niederlage gegen Schweden (22:25) die schwächste Turnierleistung gezeigt. Daher nahm Brand den Gesamtsieg zwar erfreut zur Kenntnis, wollte ihn aber auch nicht überbewerten.

Kapitäns-Diskussionen um Mimi Kraus

"Wichtiger ist, dass wir zwei gute Spiele gemacht haben und die Mannschaft angedeutet hat, dass sie aus dem einen schlechten auch Lehren zieht", meinte der Gummersbacher, der mit dem angeschlagenen Kraus (Knie) sowie den geschonten Johannes Bitter und Torsten Jansen auf einige Leistungsträger verzichten musste.

Spielmacher Kraus ist allerdings fest für die Playoff-Spiele für die WM in Schweden gegen Griechenland am 12. Juni in Dortmund und acht Tage später in Pylaia gesetzt. Ob er die DHB-Auswahl dabei als Kapitän aufs Spielfeld führen wird, ist fraglich.

"Er ist eine feste Größe und wird es auch bleiben. Was die Kapitänsgeschichte angeht, werden wir noch Gespräche führen. Ich habe ein gutes Verhältnis zu Mimi, und wir werden die gesamte Situation von der EM bis heute in aller Ruhe besprechen und analysieren. Die Kapitänsfrage hat für mich keine Dringlichkeit", sagte Brand.

Michael Haaß bester deutscher Werfer

In Norwegen konnte sich der Bundestrainer über einige positive Dinge freuen. Auf der Spielmacherposition bot der Göppinger Michael Haaß eine ordentliche Leistung und war mit insgesamt 13 Toren bester deutscher Werfer. Silvio Heinevetter überzeugte im Tor nicht nur wegen seiner 20 gehaltenen Würfe gegen die Dänen, zudem taten die bei der EM fehlenden Routiniers Pascal Hens und Sebastian Preiß dem deutschen Spiel gut.

Brand ließ gegen Dänemark zudem eine offensive 3:2:1-Deckung spielen. Eine neue taktische Variante, die zuletzt von Kritikern oft gefordert, aber noch nicht umgesetzt wurde. Hens, der in den drei Turnierspielen zwölf Tore warf, bremste dennoch die Euphorie.

"Man merkt, dass wir noch nicht so eingespielt sind. Die Schwankungen kommen auch daher, dass wir zu wenig Geduld aufbringen. Wir müssen lernen, die taktischen Vorgaben länger durchzuhalten."

DHB-Team gewinnt Vier-Länder-Turnier

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