Handball

Dramatische Schlussphase: HSV schlägt Lemgo

SID
Samstag, 20.03.2010 | 22:19 Uhr
Krzysztof Lijewski erzielte den Hamburger Siegtreffer
© sid
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Anders als der THW Kiel stolperte der HSV Hamburg im Kampf um die Spitze in der Bundesliga nicht über den TBV Lemgo. Der Spitzenreiter siegte in eigener Halle nach einer unglaublichen Schlussphase mit 32:31.

Vizemeister HSV Hamburg hat im Rennen um die deutsche Meisterschaft mit großer Mühe seinen Vorsprung an der Tabellenspitze der Bundesliga vor Dauerrivale THW Kiel ausgebaut.

Die Mannschaft von Trainer Martin Schwalb setzte sich gegen den TBV Lemgo in einer packenden Schlussphase mit 32:31 (17:10) durch und liegt mit 45:5 Punkten vor Titelverteidiger Kiel (40:6) weiterhin auf Platz eins.

Lemgo (30:18) erlitt im Rennen um die Europacup-Plätze einen Rückschlag und verpasste den Sprung auf Rang fünf.

Kaufmann bester Werfer

FA Göppingen liegt nach einem 36:34 (20:19)-Sieg bei der TuS N-Lübbecke dagegen aussichtsreich im Rennen um die Teilnahme am internationalen Wettbewerb.

Die Gäste, bei denen Nationalspieler Lars Kaufmann mit acht Toren bester Werfer war, haben als Tabellendritter ein Punkteverhältnis von 37:11.

Im Abstiegskampf verschaffte sich der HBW Balingen-Weilstetten durch ein 29:21 (12:7) gegen Schlusslicht GWD Minden Luft und überholte den TSV Dormagen, der sich in Melsungen mit 31:36 (12:16) geschlagen geben musste.

Unfassbare Schlussphase

Die 12.810 Zuschauern in Hamburg sahen eine an Dramatik kaum zu überbietende Schlussphase. Nach 50 Minuten lagen die Gastgeber mit einer komfortablen Neun-Tore-Führung in Front.

Lemgo kam aber wieder auf und kam 14 Sekunden vor dem Ende tatsächlich noch zum Ausgleich. In sprichwörtlich letzter Sekunde machte Krzysztof Lijewski den 32. Treffer. Nationaltorwart Jogi Bitter entschärfte im allerletzten Lemgoer Gegenangriff ein mögliches Unentschieden.

Unter dem Strich steht ein kurioser Handballspiel und der 22. Saisonsieg der Hamburger.

Bester Werfer bei den Hansestädtern waren Blazenko Lackovic und Hans Lindberg mit jeweils sechs Toren. Für Lemgo traf Jens Bechtloff (8) am besten. Beinahe ein Totalausfall war bei den Gästen Weltmeister Holger Glandorf (1).

Die Tabelle der Handball-Bundesliga

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