Handball

Karabatic glaubt an Kieler Unschuld

SID
Karabatic glaubt nicht, dass Kiel Spiele manipuliert hat
© Getty

Welthandballer Nikola Karabatic glaubt in der vermeintlichen Handball-Manipulationsaffäre an die Unschuld seines Vereins THW Kiel. "Ich gehe davon aus, dass das alles nur Blödsinn ist", sagte der Franzose der "Frankfurter Rundschau".

Auch seinen Ex-Trainer Noka Serdarusic, gegen den wegen des Verdachts auf Beihilfe zur Untreue ermittelt wird, nimmt er in Schutz.

"Ich bin sehr traurig, dass Nokas Name so durch den Schmutz gezogen wird. Er ist der ernsthafteste Mensch, den ich bisher kennengelernt habe. Ich stehe hinter ihm", sagt Karabatic.

Karabatic bleibt wohl in Kiel

Der Rückraumspieler hatte zuletzt für einigen Wirbel gesorgt, weil er seinem Ziehvater Serdarusic, der einen Vertrag als Trainer bei den Rhein-Neckar Löwen unterschrieben hatte, trotz laufenden Vertrages in Kiel nach Mannheim folgen wollte.

Doch der Kontrakt zwischen Serdarusic und den Löwen wurde inzwischen aufgelöst. Es wird erwartet, dass Karabatic nun in Kiel bleibt.

Dem THW wird vorgeworfen, seit 2000 bei mindestens zehn Spielen in der Champions League durch Schiedsrichterbestechung manipuliert zu haben. Gegen Manager Uwe Schwenker wird wegen Untreue ermittelt.

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